Nach einem Bericht von searchsecurity.de ist es Hackern zum Ende des vergangenen Monats gelungen in die Computersysteme des italienischen Providers Tiscali einzudringen. Im Anschluss verschickten die Cyberkriminellen dann eine erhebliche Anzahl von Spam-Mails mit dem Ergebnis dass Tiscali auf die Blacklist anderer Provider gesetzt wurde.
Weil der Provider auf die Blacklist gesetzt wurde konnten User von Tiscali vor rund sieben Tagen ihre Mails weder abschicken noch empfangen. Es ist nicht bekannt wie viele Mails dadurch verschwunden sind. Aufgrund der Spamflut wurde der komplette Adressblock des italienischen Providers durch Blacklist-Betreiber und Mitbewerber gesperrt.
Die Provider müssen nach einer Empfehlung von Experten ihre Kunden künftig eingehend über die Gefahren von Spam zu informieren. Außerdem wird empfohlen dass die Provider zusammenarbeiten damit die Mailkommunikation der Anwender nur begrenzt beeinflusst wird.