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Methoden der Hintermaenner von FakeAVs werden immer skrupelloser
Veröffentlicht am Donnerstag, 01.April 2010 von Redaktion


Das Internet-Kriminelle immer auf der Suche nach neuen Methoden sind um ihre kriminellen Machenschaften anzuwenden ist seit Jahren ein bekanntes Phänomen. Derzeit warnen Sicherheitsexperten vor einer neuen Variante mit der Internet-Kriminelle versuchen ihre gefälschten Antivirenlösungen, respektive FakeAVs in Umlauf zu bringen.



Das Internet-Nutzer durch gefälschte Warnmeldungen, dass ihr System infiziert sei, zum Kauf von gefälschten Antivirenlösungen, so genannten FakeAVs, animiert werden sollen ist leider seit langem eine beliebte Methode von Internet-Kriminellen. Sicherheitsfachleute haben nun eine Steigerung der Dreistigkeit entdeckt, mit der Kriminelle versuchen ihre FakeAVs an Internet-Nutzer zu verkaufen. Die bisherige Methode suggerierte dem potentiellen Opfer mit einer Warnmeldung, dass sein System infiziert sei.

Durch die Warnmeldung sollte er animiert werden eine so genannte FakeAV zu kaufen und auf seinem Rechner zu installieren. Oft sind derartige gefälschten Antivirenlösungen völlig wirkungslos. Es wurden und werden allerdings immer wieder Fälle beobachtet, dass sich User mit den FakeAVs Schadsoftware auf ihren Rechner laden. Derzeit beobachten Sicherheitsexperten vermehrt neue Varianten von gefälschten Antivirenlösungen. Die neuen Varianten der FakeAVs arbeiten nicht nur mit angeblichen Warnmeldungen, sie blockieren zusätzlich den Zugriff auf beliebte Webseiten wie Facebook, YouTube oder MySpace.

Die Kombination aus Warnmeldung und Zugriffs-Blockade soll als Beweis dienen, dass der Rechner infiziert ist und zum Kauf der gefälschten Antivirenlösungen animieren. Eine weitere FakeAV-Version unterbindet sogar das Ausführen der echten Antivirensoftware, die auf dem betreffendem Computer installiert ist. Diese FakeAV-Version macht es dem Internet-Nutzer erst einmal unmöglich zu überprüfen ob wirklich eine Infektion seines Systems vorliegt oder nicht. Neben den beschriebenen neuen Varianten, nutzen Internet-Kriminelle nach wie vor ihre bewährten Methoden um User auf ihre FakeAV-Seite zu locken.

Eine dieser Methoden besteht darin aktuelle Themen aufzugreifen. Derzeit werden die beiden Moskauer Bombenanschläge vom 29. März für manipulierte Suchergebnisse missbraucht, um Internet-Nutzer auf FakeAV-Seiten zu locken. Internet-Kriminelle versuchen mit Begriffen wie zum Beispiel : "Moscow subway explosion“ oder "Moscow bombing“ das Interesse vieler auszunutzen um ihre gefälschten Antivirenlösungen, respektive FakeAVs in Umlauf zu bringen. Sicherheitssoftware sollte im Zweifel von den offiziellen Seiten bekannter Sicherheitssoftware-Herstellern auf den Rechner geladen und installiert werden.






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