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Microsoft installierte erneut heimlich verborgene Firefox Erweiterung
Veröffentlicht am Montag, 14.Juni 2010 von Redaktion


An seinem offiziellen Juni-Patchday hat Microsoft seinen Kunden in der vergangenen Woche unter Anderem ein Update für seine Browser-Toolbar bereit gestellt. Wie nun bekannt wurde, wurde hierbei ungefragt auch ein Firefox Add-on installiert. Es ist nicht das erste mal, dass Internet Explorer Nutzer erst im Nachhinein von einem von Microsoft heimlich installiertem Add-on erfahren.



Nutzern der Windows Live Toolbar, der MSN Toolbar und der Bing Bar wurde von Microsoft an seinen Juni-Patchday mit dem Patch für das Microsoft Search Enhancement Pack auch ungefragt ein Firefox-Add-on auf seinem Rechner installiert. Erst nach dem installieren der Updates stellen Internet-Nutzer fest, dass zusätzlich zu einer Erweiterung für den Internet Explorer auch ein Firefox-Add-on auf dem System installiert wurde.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Software-Hersteller seine Nutzern im Nachhinein mit einer heimlich installierten Erweiterung überrascht. Im vergangenen Jahr haben die Redmonder Software-Hersteller böse Kritik einstecken müssen, nachdem sie mit einem Update heimlich eine Firefox-Erweiterung für das .NET-Framework installiert haben. Derweil wurde festgestellt, dass sich der heimlich installierte Search Helper Extension nicht auf konventionelle Art und Weise entfernen lässt.

Die Deinstallieren-Schaltfläche ist grau chiffriert. Unterdessen wurde bekannt, dass Microsoft mit dem Patch ein Fehler unterlaufen ist. Ursprünglich war das Update lediglich für Anwender der Bing Bar oder des MSN Toolbar 4.0 gedacht. Nach Microsoft-Angaben soll der Fehler mittlerweile behoben sein. Inzwischen stellen die Redmonder das Update ausschließlich für die Bing Bar und MSN Toolbar 4.0 bereit, die jeweilig für den Internet Explorer und Firefox angeboten werden.

Der Software-Hersteller hat sich inzwischen bei seinen Nutzern für den Fehler entschuldigt und gibt ihnen Hinweise wie das unfreiwillig installierte Add-on wieder entfernt werden kann. Um das Add-on zu deinstallieren muß Firefox beendet werden. Danach muß das Verzeichnis "SearchHelperExtension" unter C: Program FilesMicrosoftSearch Enhancement PackSearch Helperfirefoxextension gelöscht werden beschreibt Heise.de die Vorgehensweise. Für alle Microsoft-Anwender bleibt zu hoffen, dass der Software-Hersteller in Zukunft seine Nutzer nicht mehr mit heimlich installierten Erweiterungen überrascht.


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von Virenschutz.info Leser am Montag, 14.Juni
Microsoft ist für die nationale Sicherheit der USA eine ernstzunehmende Bedrohung Passt gut zum Thema - habe ich gerade gefunden: http://bazonline.ch/digital/internet/AlQaida-Taliban-Nein-Microsoft/s tory/14217890 Zitat: "Unter der Regierung Clinton habe Microsoft die Republikaner unterstützt, jetzt halte es zu Obama. Clarke moniert, dass Microsoft in Washington massiv gegen Regulierungen lobbyiere und es darum geschafft habe, sicherheitstechnisch mangelhafte Software sogar in Regierungskreisen zu implementieren." Zitat: "Ausgerechnet Microsoft, ... ein uramerikanisches Unternehmen, ist in den Augen Clarkes eine ernstzunehmende Bedrohung für das Land. Der weltgrösste Softwarekonzern habe «riesige Ressourcen, buchstäblich Milliarden von Dollar (...). Microsoft ist ein unglaublich erfolgreiches Imperium, das auf der Dominanz des Marktes mit qualitativ schwachen Produkten gründet.»"


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