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Polizei verhaftet Berliner Phishing Bande
Veröffentlicht am Donnerstag, 27.Oktober 2011 von Redaktion


Die Ermittlungsbehörden in Berlin konnten eine Phishing-Bande dingfest machen, die über 1000 Bankkunden beim Onlinebanking betrogen und dabei mehr als 1,3 Millionen Euro kassiert haben. Im Rahmen der Ermittlungen hatten 115 Beamte des Landeskriminalamtes elf Wohnungen durchsucht und sechs Verdächtige festgenommen. Die Cyberkriminellen setzte ersten Informationen zufolge offenbar Trojaner ein verbunden mit dem Ziel in den Besitz der Zugangsdaten für das Onlinebanking gelangen.



Das Geld der betroffenen Bankkunden wurde erst auf eines von mehr als vierzig Konten überwiesen. Im Anschluss wurde das Geld von "Finanzagenten" an die Phishing-Bande weitergeleitet. Die verhafteten sechs Personen sind zwischen 32 und 47 Jahren alt, stammen aus Russland, Israel und Deutschland. Die Polizei ermittelt außerdem gegen weitere mutmaßliche Mitglieder der Bande.

Das Phishing erfreut sich bei den Cyberkriminellen seit Jahren einer steigenden Beliebtheit, weil damit relativ einfach in kurzer Zeit viel Geld verdient werden kann. Bei einem Phishing-Angriff werden zum Beispiel Mails verschickt, die vermeintlich von der Bank stammen und auf eine Webseite verweisen.

Diese Webseite sieht der echten Bankseite täuschend ähnlich und dort wird der User aufgefordert, seine Zugangsdaten mit PIN-Nummer und Geheimzahl einzugeben. Die Zugangsdaten landen dann bei den Onlinekriminellen, die anschließend das Konto abräumen können. Die Bank haftet für den entstandenen Schaden und muss das gestohlene Geld ersetzen.

Der einzelne User kann sich vor Phishing schützen indem er verdächtige Mails unbekannter Absender nicht öffnet sondern löscht und beim Onlinebanking das HBCI-Banking verwendet.

Das HBCI-Banking läuft mit einem externen HBCI-Lesegerät mit Nummerntastatur und einer HBCI-Karte. Die HBCI-Karte wird in den Leseschlitz gesteckt und bei einer Überweisung die PIN-Nummer eingegeben. Die PIN-Nummer kann nur schwer gestohlen werden, weil die Eingabe über die Nummerntastatur erfolgt und somit als relativ sicher gilt.


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