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Stuxnet hat sich bisher auf 5 Ziele im konzentriert
Veröffentlicht am Donnerstag, 17.Februar 2011 von Redaktion


In den vergangenen Monaten musste immer wieder über Stuxnet-Angriffe berichtet werden. Der Spionage-Wurm Stuxnet hat im vergangenen Jahr weltweit für viel Unruhe und Besorgnis gesorgt. Aus einer kürzlich von dem Sicherheitsunternehmen Symantec veröffentlichten Stuxnet-Analyse geht hervor, dass sich die Angriffsziele des Spionage-Wurm schwerpunktmäßig auf 5 Ziele im Iran konzentriert haben.



In den vergangenen Monaten hat der Spionage-Wurm Stuxnet weltweit für viel Unruhe und Besorgnis gesorgt. Bevor der Computerwurm im Juni 2010 entdeckt wurde, soll das Schadprogramm nach neuesten Erkenntnissen bereits zwischen Juni 2009 und Mai 2010 insgesamt 5 Ziele im Iran angegriffen haben. Aus einer kürzlich von dem Sicherheitsunternehmen Symantec veröffentlichten Stuxnet-Analyse geht hervor, dass sich die Angriffsziele des Spionage-Wurm schwerpunktmäßig auf 5 Ziele im Iran konzentriert haben sollen.

Die weiteren Stuxnet-Infektionen wurden von den ersten Angriffszielen der Schadsoftware im Internet verbreitet. Für die Analyse hat das Sicherheitsunternehmen Symantec über 3000 Stuxnet-Dateien aus circa 12.000 Infektionen ausgewertet. Weltweit sind sich IT-Sicherheits-Experten darüber einig, dass der Spionage-Wurm konzipiert wurde um iranische Atomanlage zu sabotieren. Uneinigkeit herrscht unter den IT-Sicherheitsforscher momentan noch über die Herkunft des Spionage-Wurmes. Aktuell wird darüber spekuliert ob der Spionagewurm in einer über zweijährigen Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel entwickelt wurde.

Weder die USA noch Israel sollen bisher eine offizielle Stellungnahme abgegeben haben, ob sie an der Entwicklung und eventuellen Tests des Spionage-Wurm mitgearbeitet haben. IT-Sicherheitsexperten sind sich jedoch einig, dass das Schadprogramm in einem anderen Einflussbereich entwickelt wurde als alle bisher registrierten Schadprogramme. Bisher wurden 3 Versionen des Spionage-Wurm Stuxnet entdeckt. Symantec hat über 3000 Stuxnet-Dateien aus 12.000 Infektionen ausgewertet. Weltweit sind vermutlich über 100.000 Computer mit Stuxnet infiziert. Jede der von dem Sicherheitsunternehmen untersuchte Datei enthält das Infektionsdatum und weitere Informationen über den verseuchten PC.

Anhand der Daten konnte festgestellt werden, dass die Urheber von Stuxnet für die Erstinfektion mit ihrer Malware 5 Angriffsziele nutzten. Eines der Ziele wurde zweimal attackiert, ein anderes sogar dreimal. Für ihre Analyse wurden der Virenschutzfirma Symantec von anderen Antivirusherstellern zahlreiche Stuxnet-Dateien zur Verfügung gestellt.


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