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Zu leichte Passwoerter erleichtern den Datendiebstahl
Veröffentlicht am Freitag, 22.Januar 2010 von Redaktion


Es gibt im Internet fast keine Angebote oder Dienste, welche ohne entsprechendes Passwort genutzt werden können. Um ein gewünschtes Portal nutzen zu können, sollte jeder Internetnutzer sich möglichst sichere Passwörter aussuchen. Um seine Daten vor unerlaubten Zugriff zu schützen, wird Internet-Nutzern immer wieder empfohlen, möglichst ungewöhnlich und somit schwer zu erratende Passwörter zu wählen.



Wer zu leichte Passwörter für seine im Internet genutzten Dienste auswählt läuft Gefahr, dass seine Daten ausgespäht werden können. Zu kurze und einfach zu knackende Passwörter sind immer noch weit verbreitet. Auch die Nutzung lediglich eines Passwortes für unterschiedlichste Portale wird immer wieder beobachtet. Untersuchungen ergaben, dass seit etwa 20 Jahren viele Passwörter unverändert auf den vorderen Plätzen, der Liste der leicht zu erratenden Passwörter, anzutreffen sind.

Inzwischen gibt es automatisierte Tools, die einfache Passwörter in Sekundenschnelle erraten. Computerkriminelle sind bereits in der Lage, in der Minute mehrere tausend Wort- und Zahlenkombinationen durch zu probieren. Es ist eigentlich nicht zu glauben, dass einfachste Zahlenaneinanderreihungen immer noch als Passwort gewählt werden. Mit so einfallslosen Passwörtern werden Internetkriminelle geradezu eingeladen fremde Accounts für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Auf den ersten Plätzen der Top Ten der immer noch genutzten Passwörter gehören einfache Zahlenaneinanderreihungen wie 123456, 12345, 123456789 Platz 8 belegt die Zahlenkombination: 1234567 gefolgt von 12345678. Auf Platz 10 liegt eine einfallslose Kombination aus Zahlen und Buchstaben, nämlich: abc123. Auch Platz 4 bis 7 sind nicht besonders Kreativ und daher leicht zu erraten. Das Passwort "Password" liegt auf Platz 4, gefolgt von "iloveyou", "princess" belegt Platz 6 und "rockyou" ist auf Platz 7 zu finden.

Ein Passwort sollten möglichst lang sein und aus einer Kombination mehrerer Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammen gesetzt werden. Ein kurzer Satz mit bewußt eingebauten Fehlern, kann zum Beispiel als Passwort eingesetzt werden. Auch die Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben eines Satzes können als Passwort genutzt werden. Ein Passwort muß keinen Sinn ergeben, es sollte sicher sein. Wer für diverse Anwendungen ein und dasselbe Passwort nutzt, läuft Gefahr dass beim Auslesen des Passwortes alle seine sensiblen Daten in unbefugte Hände geraten können. Für Internet-Nutzer die viele Passwörter brauchen und befürchten, dass sie sich nicht alle merken können, werden bereits sogenannte Passwort-Safes angeboten.

Auch Virenschutz.info hat einen kostenlosen Passwort Generator für User zur freien Nutzung bereit gestellt.






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