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8000 Rechner mit dem DNS-Trojaner infiziert
Veröffentlicht am Freitag, 13.Januar 2012 von Redaktion


Nach der Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am gestrigen Mittwoch vor einem DNS-Trojaner war die Testseite www.dns-ok.de schwer gefragt. Wenn die Testseite besucht wird und dann eine grüne Statusanzeige erscheint, ist der Rechner nicht mit dem gefährlichen Trojaner DNS-Changer infiziert. Bei einer roten Statusanzeige liegt allerdings eine Infizierung vor und der Rechner muss davon befreit werden.



Rund 1,4 Millionen User erhielten eine grüne Statusmeldung während bei 8000 Usern eine rote Meldung erschien. Der infizierte Computer kann zum Beispiel mit der Software DE-Cleaner von dem Trojaner befreit werden, der auf der Webseite www.botfrei.de als kostenloser Download zur Verfügung steht.

Bollte der Trojaner nicht gelöscht werden, dann können Betroffene ab März 2012 nicht mehr ins Netz gehen weil dann die DNS-Server von der US-Bundespolizei FBI deaktiviert werden.

Beim DNS-Changer handelt es sich um einen Trojaner, der User unbemerkt auf Phishing-Seiten umleitet wo gefälschte Antiviren-Software oder illegale Medikamente angeboten werden und zum Klickbetrug aufgefordert wird. Das Phishing hat sich für die Cyberkriminellen in den letzten Jahren zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickelt indem sensible persönliche Informationen wie Kreditkartendaten gestohlen werden.

Die entwendeten Daten werden entweder verkauft oder selbst genutzt und zum Beispiel das Girkonto geplündert. Eine Virenschutzsoftware, Firewall, Phishing-Filter und vorsichtiges Surfen bietet einen guten Schutz vor den virtuellen Gefahren aus dem Internet.


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