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Adobe schliesst kritische Schwachstelle mit einem Notfall Update
Veröffentlicht am Mittwoch, 05.Februar 2014 von Redaktion


Adobe hat auf eine kritische Sicherheitslücke in einigen Versionen von Adobe Flash reagiert und für diese ein Notfall-Update bereit gestellt. Das Sicherheitsloch wurde bereits von Cyberkriminellen ausgenutzt um Schadcode auf attackierten Rechnern einzuschleusen. Von dem Problem sollen sowohl Windows- und Mac OS X- als auch Linux-Nutzer betroffen sein.



Auf eine schwerwiegende Sicherheitslücke in mehreren Adobe Flash-Versionen hat das US-amerikanische Software-Unternehmen Adobe reagiert und ein Notfall-Update veröffentlicht, mit welchen das Sicherheitsloch geschlossen werden soll. Offenbar kursiert bereits ein Exploit im Internet, mit welchem die Schwachstelle ausgenutzt und Schadcode eingeschleust wird.

Von dem Problem sollen alle Flash-Player-Versionen bis einschließlich 12.0.0.43 für Windows und Mac OS X sowie bis inklusive der Version 11.2.202.335 für Linux betroffen sein. Bei der Schwachstelle, welcher die CVE-Nummer CVE-2014-0497 zugewiesen wurde, soll es sich um einen Integer Overflow handeln.
Zur Problemlösung stehen folgende Versionen bereit:
12.0.0.44 für Windows und Mac OS X
11.7.700.261 für WIndows und Mac OS X
11.2.202.336 für Linux
Für interessierte Internet-Nutzer stehen die abgesicherten Versionen im Download-Bereich des Software-Herstellers bereit.

In Anbetracht der Gefährlichkeit der Schwachstelle sollten Internet-Nutzer handeln und die Updates manuell installieren und nicht darauf warten, dass die in den Flash-Player integrierte Update-Funktion aktiv wird. Nutzer von Googles Browser Chrome müssen nicht aktiv werden. Wie bereits gewohnt installiert der Browser die abgesicherte Flash-Version komplett selbstständig.

Auch Nutzer des Internet Explorer / IE 10 und 11 unter Windows 8 respektive 8.1. müssen nicht aktiv werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass beachtet werden sollte, dass sich die erwähnten Browser nicht um eventuelle Parallelinstallationen von Flash kümmern, auf welche beispielsweise Mozillas Browser Firefox zugreift.

User, welche wissen möchten welche Version in seinem aktuell genutzten Browser aktiv ist, können dieses auf einer Prüfseite des US-amerikanische Software-Unternehmen Adobe erfahren.


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