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Deutschland als fuehrende Exportnation im Bereich Cyberkriminalitaet
Veröffentlicht am Dienstag, 05.April 2011 von Redaktion


Der aktuelle Internet Security Threat Report von Symantec dokumentiert, dass es im Jahr 2010 dramatische Zuwächse bei dem Volumen sowie auch der Qualität von Schadcode geben hat. Im vergangenen Jahr wurden alleine 286 Millionen neue Threats von dem Sicherheitsspezialisten registriert. Deutschland ist 2010 bei den Cyberaktivitäten in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika / EMEA sowie auch Verbreitung von Botnetzen ganz vorne auf der ruhmlosen Liste aufgeführt.



Der aktuelle 16. Internet Security Threat Report von Symantec belegt, dass Deutschland auf den vorderen Plätzen krimineller Cyberattacken gelistet ist. Bisher hatte Deutschland den positiven Ruf eine führende Exportnation zu sein. Diesen Ruf scheint Deutschland nun auch bei der Internetkriminalität erreicht zu haben. Symantec untersucht mit dem jährlichen Internet Security Threat Report die Top-Negativtrends in den Bereichen Cyberkriminalität und Internetbedrohungen.

Demzufolge ist Deutschland europaweit das Lieblingsland für Cyberkriminelle. Wie bereits im Jahr 2009 war die Bundesrepublik auch im Jahr 2010 führende Nation wenn es um die Beherbergung von Botnetzen geht. 2010 wurden 473.480 unterschiedliche bot-infizierte Computer registriert. Von den ausfindig gemachten infizierten europäischen Rechnern steht jeder 5. in Deutschland. Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr täglich 1.946 Bots aktiv.

Man könnte sagen, dass Deutschland der bevorzugte "Logistikstandort“ für die Verbreitung von Viren, Phishing-Mails oder Spam ist. Während die Bundesrepublik im Jahr 2009 noch auf Rang 6 bei dem Phishing-Aktivitäten und auf Position 5 bei der Verbreitung von Trojanern lag, nahm Deutschland im Jahr 2010 bei beiden kriminellen Aktivitäten den 2. Rang auf der unrühmlichen Liste ein.

Darüber hinaus belegt die Studie, dass es nicht nur dramatische Zuwächse bei dem Volumen gegeben hat, auch die Qualität des entdeckten Schadcode hat sich deutlich verbessert. In jüngster Vergangenheit wurde vermehrt Angriffe auf soziale Netzwerke registriert. Hier wurde als beliebte Angriffsmethode der Einsatz von Kurz-URLs eingesetzt, welche per e-Mail oder Webpage verbreitet werden. Im Jahr 2010 haben Cyberkriminelle bevorzugt Phishing-Attacke gestartet oder ihren Schadcode im Internet verbreitet indem die Betrüger Millionen von Kurz-URLs in soziale Netzwerke geschleust haben.






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