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Facebook Nutzer erneut im Visier von Betruegern
Veröffentlicht am Freitag, 25.November 2011 von Redaktion


Facebook-Nutzer geraten immer wieder ins Visier von Cyberkriminellen. Aktuell wird Nutzern des beliebten Netzwerkes per e-Mail damit gedroht, dass ihr Konto wegen Verstöße gegen Facebook-Regeln innerhalb der nächsten 24 Stunden gelöscht werde. Bei der Mail handelt es sich um eine sogenannte Phishing-Mail, mit welcher die Betrüger die Zugangsdaten ihrer Opfer ausspionieren wollen.



Soziale Netzwerke erfreuen sich seit einigen Jahren weltweit ungebrochen zunehmender Beliebtheit. Unzählige Internet-Nutzer haben soziale Netzwerke bereits in ihr tägliches Leben integriert. Facebook hatte nach eigenen Angaben im September 2011 weltweit rund 800 Millionen Mitglieder.

Kriminelle versuchen immer an jenen Orten ihr Unwesen zu treiben an welchen sie sich große Effektivität erhoffen. Facebook ist seit geraumer Zeit offenbar der Lieblingstummelplatz der Cyberwelt. Nutzer der beliebten Plattform geraten immer wieder ins Visier von Kriminellen. Aktuell versuchen Internet-Betrüger mit sogenannten Phishing-e-Mails die Zugangsdaten von Mitgliedern der beliebten Plattform auszuspionieren.

Den Empfängern der e-Mail wird beispielsweise beleidigendes Benehmen gegenüber anderen Facebook-Mitgliedern vorgeworfen. Per e-Mail wird damit gedroht, dass der betreffende Account wegen Verstöße gegen die Facebook-Regeln innerhalb der nächsten 24 Stunden gelöscht werde. Um dieses zu verhindern, werden die Mail-Empfänger aufgefordert sich über den mitgeschickten Link einzuloggen und ihre persönlichen Kontodaten preiszugeben.

Mit den so ergaunerten Daten haben die Betrüger Zugriff auf das Konto ihrer Opfer und können das Passwort ändern. Somit ist der rechtmäßige Besitzer des Accounts ausgesperrt und der Betrüger kann diesen für seine vermutlich zwielichtigen Zwecke nutzen. Kein seriöses Unternehmen fordert per e-Mail auf vertrauliche Daten preiszugeben.

Zum Schutz der Login-Daten sollte das Einloggen niemals über zugeschickte Links gesehen sondern immer über die offizielle Seite des jeweiligen Anbieters. Um sich vor Phishing zu schützen helfen ein gesundes Misstrauen und eine gute Sicherheitssoftware. Phishing-Mails sollten bestenfalls immer ungelesen in den virtuellen Papierkorb verschoben werden.


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