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Kriminelle wollen mittels hoher iTunes Rechnungen sensible Daten ausspionieren
Veröffentlicht am Mittwoch, 06.Oktober 2010 von Redaktion


Internet-Kriminelle sind immer auf der Suche nach neuen Opfern. Derzeit sind Anwender von Apples beliebtem Multimedia-Tool iTunes im Visier von Betrügern. PandaLabs von Panda Security warnt vor verschiedenen Schadprogrammen welche den populären Dienst missbrauchen um vertrauliche Bankdaten auszuspionieren.



Die große iTunes-Beliebtheit wird von Online-Betrügern ausgenutzt um vertrauliche Daten auszuspionieren. Nutzer des Multimedia-Tool iTunes sollten derzeit vorsichtig sein, wenn sie vorgeblich digitale Post von dem iTunes-Shop erhalten. Momentan wird vor e-Mails mit vermeintlichen iTunes-Rechnungen gewarnt. E-Mails mit gefälschten Absender sollen die potentiellen Opfer auf gefälschte Anmeldeseiten locken um den Computer des Opfers zu infizieren und Login-Daten ab-zugreifen. Die e-Mails haben den Betreff "Your receipt #155562898256" und sind exakte Kopien von offiziellen iTunes-Schreiben.

Öffnet der Empfänger die e-Mail wird dem User eine hohe Rechnung über eine von ihm niemals durchgeführte Bestellung offeriert. Um die detailliert aufgegliederte Rechnung ansehen zu können soll der User einem der Rechnung beigefügtem Link folgen. Folgt der e-Mail-Empfänger dieser Aufforderung wird er animiert, um die Rechnung einsehen zu können einen vermeintlichen PDF Reader auf seinen Computer zu laden. Sobald der User dieser Aufforderung gefolgt ist installiert sich ein Schadprogramm auf seinem PC. Dieses Programm soll den Internet-Nutzer auf infizierte Webseiten mit verschiedenen Schädlingen, unter anderen Bank-Trojaner delingieren um dessen persönliche Daten auszuspionieren.

Der Technische Leiter der PandaLabs, Luis Corrons warnt Internet-Nutzer eindringlich vor solchen Angriffen mit den Worten: "Phishing an sich ist ja nichts Neues. Umso überraschender ist, dass nicht nur solche Techniken immer wieder von Cyber-Kriminellen genutzt werden, sondern auch, dass sie funktionieren und User darauf hereinfallen. Das liegt wohl daran, dass diese Methode einerseits sehr einfach ist, andererseits aber auch immer ausgeklügelter und raffinierter wird. Denn Design und Inhalte der falschen Mails werden so perfekt imitiert, dass viele Computer-Nutzer in die Falle tappen. In diesem Fall nutzen die Kriminellen es aus, dass die User verwirrt und erschrocken sind und deshalb schnell auf den Link klicken, um das Problem zu lösen. Eine gute Möglichkeit, um solchen Gefahren zu entgehen ist es, selbst in den Browser die richtige Adresse einzutippen und dann über seinen Account zu prüfen, ob die erhaltene Rechnung tatsächlich existiert."

Um sich und sein System vor Übergriffen zu schützen sollte jeder Internet-Nutzer eine gute und aktuelle Sicherheitssoftware auf seinem PC installiert haben und nicht versäumen alle aktuellen Updates zu installieren. E-Mails unbekannter Herkunft sollten niemals unbedacht geöffnet werden.


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