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Laut ZDNet sind 74.000 Unternehmens PCs mit dem Trojaner Zeus infiziert
Veröffentlicht am Freitag, 19.Februar 2010 von Redaktion


Einen Kommandoserver in Deutschland hat NetWitness geortet. Er entdeckte bei einer Routinekontrolle an Logfiles 75 GByte sowie 2.000 SSL-Zertifikate. Betroffen sind insgesamt 2.500 Firmen in rund 200 Ländern. In den vergangenen 18 Monaten entstand ein neues Botnetz, welches 74.000 Firmenrechner umfasst, die von Trojaner Zeus befallen sind. Diese erschreckenden Meldungen gab der Sicherheitsspezialist NetWitness heraus.



Zeus spioniert sowohl Logins für E-Mail-Dienste und Soziale Netze als auch Bankzugangsdaten aus. Zu den 2.500 betroffenen Unternehmen mit betroffenen Computern gehören dem Wall Street Journal zufolge auch der Pharmakonzern Merck, Netzwerkspezialist Jupiter sowie das Filmstudio Paramount Pictures. In rund 200 Ländern sind Firmen betroffen, hauptsächlich jedoch in Ägypten, den USA, Saudi-Arabien sowie in Mexiko.

Die Urheber der Angriffe haben laut NetWitness ihren Sitz in Osteuropa, der Kommandoserver des Botnetzes soll sich jedoch in Deutschland befinden. Zeus wurde installiert, nachdem Mitarbeiter der betroffenen Firmen auf Links in empfangenen E-Mails klickten, welche zu manipulierten Sites führten. Insgesamt wurden von NetWitness eigenen Angaben zufolge 75 GByte gestohlener Daten entdeckt im Rahmen einer Routineüberprüfung des Netzwerks eines Kunden.

Hierunter waren auch insgesamt 68.000 Log-in-Daten für Unternehmensnetze, Online-Banking-Sites, E-Mail-Accounts sowie rund 2.000 SSL-Verschlüsselungszertifikate enthalten. Trojaner Zeus kann auch dazu benutzt werden, Hostsysteme nach bestimmten Dateien zu durchsuchen und diese zu stehlen, einen Rechner fernzusteuern oder weitere Programme zu installieren. Über die Hälfte der von dem Trojaner Zeus infizierten Computer wiesen auch Waledac, eine Peer-to-Peer-Bot-Malware auf.

Thx an ZDNet






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