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Neben Internet Explorer wird vor weiteren Microsoft Anwendungen gewarnt
Veröffentlicht am Mittwoch, 20.Januar 2010 von Redaktion


Wie nun bekannt wurde warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz: BSI) Microsoft-Nutzern auch vor Schwachstellen in anderen Microsoft-Anwendungen. Wurden bis Dato Nutzer des Internet Explorer vor einer Sicherheitslücke gewarnt, ist seit gestern Abend bekannt, dass auch bei der Nutzung von Outlook, Outlook Express, Windows Mail, Windows Live Mail, dem Hilfesystem sowie dem Sidebar zur Vorsicht geraten wird.



Die Schwachstelle im Internet Explorer scheint derzeit nicht das einzige Sicherheitsproblem zu sein von dem Microsoft-Kunden betroffen sind. Seit gestern Abend wird vor weiteren Schwachstellen in Microsoft Produkten gewarnt. Es wird davor gewarnt, dass von der Lücke im Internet Explorer auch weitere Anwendungen betroffen sind. Das Problem ist auf einen Fehler in der Microsoft-HTML-Bibliothek mshtml.dll zurück zuführen und betrifft potenziell alle darauf zugreifenden Anwendungen.

Um sein System vor Übergriffen zu schützen, sollten Nutzer, die nicht auf die betroffenen Anwendungen verzichten wollen oder können, einige Sicherheitshinweise beachten. Um nicht in den Fokus von Internetkriminellen zu geraten sollten Nutzer von Outlook, Outlook Express, Windows Mail, Windows Live Mail, dem Hilfesystem und der Sidebar derzeit besondere Vorsichtsmaßnahmen anwenden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt Anwendern von Outlook (bis einschließlich Outlook 2003), Outlook Express, Windows Mail so wie auch Windows Live Mail für die Anzeige von E-Mails nicht "Internet-Zone" zu verwenden, sondern zur eigenen Sicherheit die "Eingeschränkte Zone"zu nutzen. Internet-Nutzer die zum Anzeigen ihrer E-Mails die "Eingeschränkte Zone"nutzen, unterbinden so die Ausführung von Active Scripting der Standardeinstellung.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme sollte die Anzeige von HTML-E-Mails deaktiviert werden. Unternehmen, in denen Outlook bis zur Version 2003 genutzt wird, wird dringend empfohlen diese Einstellungen per Gruppenrichtlinien zentral vorzunehmen. Weiter wird dringend davor gewarnt so genannte Hilfedateien, insbesondere mit der Dateiendung ".chm", aus unsicheren Quellen zu öffnen.

Auch wenn Angriffe via Sidebar relativ schwer durchführbar sind, sollte derzeit auf deren Nutzung möglichst verzichtet werden. Das über die Schwachstelle im Internet Explorer bereits massive Angriffe gestartet wurden ist bekannt. Es heißt, dass die Entwickler in Redmond an einem Patch arbeiten. Bleibt zu hoffen, dass Microsoft seinen Kunden ein ausserplanmässiges Patch in kürze zur Verfügung stellt.






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von Virenschutz.info Leser am Mittwoch, 20.Januar
Patch soll nach meiner Info heute Nacht (20./21.01) schon kommen, als außerplanmäßiges Update. Nebula_Moon


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