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Online Spieler im Visier der Cyberwelt
Veröffentlicht am Donnerstag, 08.September 2011 von Redaktion


Mit dem Einzug des Computers in die Freizeitgestaltung vieler User haben auch die Angebote für Online-Spiele stetig zugenommen. Der Handel mit Spiele-Konten und virtuellen Spielgegenständen erfreut sich bereits seit geraumer Zeit zunehmender Beliebtheit. Dieser Trend ist der Cyberwelt nicht verborgen geblieben. Mit immer neuen Angriffen versuchen Kriminelle möglichst vielen Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen.



Der Online-Spielemarkt boomt. Viele User aller Altersstufen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit mit Online-Spielen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der Handel mit Spiele-Konten und virtuellen Spielgegenständen floriert. Die Cyberwelt beobachtet jede Veränderung im World Wide Web / WWW sehr genau. Wo immer Betrüger einen Vorteil für sich sehen, werden sie aktiv.

Mit immer neuen Angriffen versuchen Kriminelle möglichst vielen Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aktuell sollen rund 2,4 Millionen spezielle Schadprogramme im Netz kursieren, welche ausgesetzt wurden um Spieler zu attackieren. Ein Großteil der Schadprogramme sollen Trojaner sein, welche den Computer über verseuchte Internetseiten infizieren. Aber auch über Online-Tauschbörsen kann sich der Spieler seinen PC mit einem Trojaner per Download infizieren.

So wird beispielsweise der Schädling "Magania" im Netz verbreitet. "Magania" durchsucht verseuchte Rechner auf Zugangsdaten von Online-Spielerkonten und verschickt von seinen Opfern unbemerkt Passwörter übers Internet. Eine weitere beliebte Angriffsmethode der Cyberwelt ist das Phishing. Um Kontodaten auszuspionieren werden sogenannte Köder-e-Mails an die potentiellen Opfer geschickt.

Mit den e-Mails werden Links zu gefälschten Webseiten verschickt auf welchen die potentiellen Opfer ihre Kontodaten eingeben sollen. Für das beliebte Spiel "World of Warcraft" soll es aktuell einige Hunderte aktiver Abzockseiten geben. Um sich vor Abzocke zu schützen hilft ein gesundes Misstrauen gegenüber Angeboten von unbekannten Absendern. Mails unbekannter Herkunft sollten niemals vorschnell geöffnet und Links nicht unüberlegt angeklickt werden.

Adressen sollte immer manuell in den Browser eingetippt werden. Um sich bestmöglich vor Angriffen zu schützen sollte eine aktuelle Sicherheitssoftware auf dem Computer installiert sein und alle vom Hersteller angebotenen Updates zeitnah installiert werden.


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