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Schadsoftware fuer Mobilgeraete ist 7 Jahre alt geworden
Veröffentlicht am Montag, 28.November 2011 von Redaktion


Der 7. Geburtstag der mobilen Schadsoftware ist ein Tag, welcher kein Anlass zum Feiern ist. Auch wenn mit iPhone, Android & Co die Anzahl der Schadsoftware für mobile Endgeräte in den vergangenen Monaten geradezu explodiert ist sollte nicht übersehen werden, dass der erste Schädling für mobile Endgeräte bereits 2004 aufgetaucht ist. Sicherheitsexperten prophezeiten bereits im Januar 2011, dass Betriebssysteme von Smartphones immer häufiger im Fokus von Schadsoftware stehen werden.



Es gibt Geburtstage, die sollten nicht gefeiert werden. Hierzu gehört der 7. Geburtstag der mobilen Schadsoftware. Die Virenschutzfirma Trend Micro erinnert daran, dass die erste mobile Schadsoftware bereits 2004 auftauchte. 2004 wurde bereits der erste Schädling für Symbian-Geräte namens "Cabir“ entdeckt.

Wo immer die Cyberwelt einen Vorteil für sich erhofft, werden Betrüger aktiv. Je größer beispielsweise der Marktanteil einer mobilen Endgeräteplattform ist, je mehr potenzielle Opfer erhoffen sich Internetbetrüger und somit höheren Gewinn. Anfang 2011 prophezeiten Sicherheitsexperten bereits, dass Betriebssysteme für Smartphones in Zukunft immer häufiger im Fokus von Schadsoftware stehen werden.

Bluetooth, W-LAN und Infrarot tragen dazu bei, dass sich für Kriminelle ganz neue Möglichkeiten eröffnet haben, um mobile Datenträger mit Viren und Trojaner zu attackieren. Auch wenn sich die Angriffsmethoden in vergangenen Jahren verändert haben, haben die Betrüger immer ein Ziel, möglichst viele potentielle Opfer um ihr Geld zu erleichtern.

Zu den immer noch beliebten Methoden der Cyberwelt zählen unter anderen die Abzocke durch den Versand von SMS-Nachrichten an Mehrwertdienste, so genannte "Premium Rate Services“. 2005 wurden bereits erste Informationsdiebstähle festgestellt. Mit den SMS-Trojanern für die "Java 2 Micro Edition (J2ME)“, konnte die Cyberwelt 2009 quasi einen technischen Durchbruch verzeichnen.

Java sorgt für Plattformunabhängigkeit. So versuchen die Betrüger mit ein und derselben Schadsoftware weltweit möglichst viele potentielle Opfer anzugreifen. Die bereits Anfang 2011 prophezeite enorme Zunahme mobiler Schadsoftware wird noch von der wachsenden Komplexität / Vielschichtigkeit und damit ihrem Schadenspotenzial übertroffen.

Der bereits seit einigen Jahren im Internet agierende Online-Banking-Trojaner ZeuS, welcher auch unter den Namen Zbot, PRG, Wsnpoem oder Gorhax bekannt ist, ist in den vergangenen Monaten auch als digitaler Schädling für alle populären mobilen Plattformen aufgetaucht.


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