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Sony hat erneut einige Tausend Nutzeraccount gesperrt
Veröffentlicht am Mittwoch, 12.Oktober 2011 von Redaktion


Sony ist offenbar nach wie vor ein beliebtes Ziel von Hackern. Nachdem der japanische Konzern erneut einen Angriff auf seine Onlinedienste Playstation Network / PSN und Sony Entertainment Network / SEN verzeichnet hat, wurden von dem Unternehmen insgesamt 93.000 Nutzeraccount gesperrt. Bisher soll jedoch noch kein großer Schaden entstanden sein.



Im April 2011 begann eine Angriffsserie auf Sony, bei welcher mehrere Millionen Sony-Kundendaten entwendet wurden. In den vergangenen Wochen wurde keine Hackerangriff bekannt und der Konzern konnte vermutlich durchatmen.

Nun wurde der japanische Konzern offenbar erneut von Hackern angegriffen. Nachdem Sony erneut einen Angriff auf seine Onlinedienste Playstation Network / PSN und Sony Entertainment Network / SEN verzeichnet hat, wurden 60.000 Nutzeraccounts für das Playstation Network und 33.000 Accounts des Dienstes Sony Entertainment Network von dem Unternehmen gesperrt.

Offenbar versuchten die bisher noch unbekannten Angreifer sich mit höchstwahrscheinlich anderweitig gestohlenen Daten in unzählige Nutzeraccounts einzuloggen. Nutzername und Passwort waren bei den meisten Loginversuchen nicht kompatibel. Auch wenn ein Großteil der Loginversuche nicht gelang, so kamen die Angreifer in einigen Fällen doch an ihr Ziel.

Obwohl die Erfolgsrate der Hacker bei unter 0,1 Prozent liegt, so hat Sony immerhin rund 93.000 Nutzeraccounts gesperrt. Mit der Sperrung der Accounts möchte der Konzern verhindern, dass Unbefugte Schaden auf Kosten der Accountinhaber verursachen können. Der für die Sicherheit der Systeme verantwortliche Sony-Mitarbeiter Philip Reitinger versichert, dass die Nummern der Kreditkarten nicht gefährdet seien.

Sony will jedoch Beträge wieder gutschreiben, falls die Angreifer von den Guthaben der von dem Hack betroffen Kunden unbefugte Einkäufe getätigt haben. Allerdings muss der Kunde nachweisen, dass er von dem Angriff betroffen ist. Der japanische Konzern will die von dem Angriff betroffenen Nutzer per e-Mail auffordern ihre Passwörter zurückzusetzen. Diese Maßnahme ist notwendig, damit die gesperrten 93.000 Accounts wieder genutzt werden können.


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