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Sprachliche Unterschiede koennen zu gravierenden Missverstaendnissen fuehren
Veröffentlicht am Donnerstag, 09.September 2010 von Redaktion


Soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Twitter oder facebook erfreuen sich immer größer Beliebtheit. Sicherheits Experten geben immer wieder Tipps und Ratschläge zur sicheren Nutzung der sozialen Netzwerke. Ein Großteil der Anwender dieser neuen Netzgemeinschaften hat inzwischen gelernt, dass neben einer guten Sicherheitssoftware und einem gutem Passwort auch das persönliche Agieren im Internet zum Schutz privater Informationen wichtig ist.



Selbst wenn alle Ratschläge der Sicherheitsexperten beachtet werden, so können kulturelle und sprachliche Unterschiede zu gefährlichen Missverständnissen führen. Das Wort "privat" hat bei deutschen und angelsächsischen Anwendern eine unterschiedliche Bedeutung und kann daher zu Missverständnissen führen. User deren Muttersprache Englisch ist geben unter dem Begriff "private" meist nur für die Öffentlichkeit bestimmte Informationen preis. Nach deutschem Verständnis sind diese Auskünfte personenbezogen.

Dieser kleine sprachliche Unterschied führt oft in sozialen Netzwerken zu Verlust und Missbrauch privater Informationen. Das Einhalten einiger Tipps kann vor Verlust und Missbrauch privater Informationen schützen. Der Senior Threat Researcher bei Trend Micro, Herr Rainer Link gibt zur Vermeidung zum Verlust und Missbrauch privater Informationen folgende Tipps:

1. Wenn Sie Inhalte, Chats, Mail oder Kommentare zu den Einträgen oder Profilen anderer ansehen oder teilen, sollten Sie die Kommunikation nie für persönlich oder privat halten. Auch wenn Sie alle verfügbaren Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre (Stichwort "privacy") nutzen, können Sie nie davon ausgehen, dass Ihre Inhalte nicht ohne Ihr Wissen kopiert, herunter geladen oder auf eine sonstige Weise benutzt werden.

2. Machen Sie sich vertraut sowohl mit den Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre als auch mit Sicherheitsvorkehrungen jedes sozialen Netzwerks, das Sie nutzen. Wenn Sie Zweifel an der Sicherheit haben, lassen Sie die Seite lieber außen vor.

3. Beim Erstellen des eigenen Profils sollten Sie bei jeder einzelnen Information, die Sie veröffentlichen, gut überlegen, ob das Detail wirklich relevant für das jeweilige soziale Netzwerk ist. Geben Sie beispielsweise keine Telefonnummer an, und füllen Sie kein Formular aus, nur weil es vorhanden ist!

4. Erhalten Sie eine "Freund"-Anfrage von jemand, den Sie nicht kennen, so kontaktieren Sie die Person direkt, bevor Sie sie zu ihren Vertrauten hinzufügen. Ein "Freund" ist nicht zwangsläufig tatsächlich ein Freund! Fragen Sie nach, woher die Person Sie kennt. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Vertraulichkeit, sondern auch die Ihrer Freunde und Bekannten.

5. Es mag sinnvoll sein, die "Freunde" in Gruppen zu unterteilen, um bestimmte Inhalte nur mit bestimmten Leuten zu teilen. Unterscheiden Sie, wie im realen Leben auch, zwischen wirklichen Freunden, Bekannten und Menschen, mit denen sie nur lose in Kontakt stehen!

6. Klicken Sie keine Links in Nachrichten oder Einträgen an, auch wenn die Links von "Freunden" kommen. Prüfen Sie erst, ob die Person die Links auch wirklich an Sie schicken wollte. Damit verhindern Sie nicht nur, Opfer eines Phishing,- oder Spam-Angriffs zu werden, sondern könnten auch einem Freund einen Gefallen tun, indem Sie ihn darüber informieren, dass sein Konto kompromittiert ist und von dort Links verschickt werden.

Eine gute und aktuelle Sicherheitssoftware, ein schwer zu knackendes Passwort und das Einhalten der Tipps und Ratschläge von Sicherheitsfachleuten macht es der Cyberwelt schwer ihre privater Informationen zu stehlen.


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