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Symantec Studie 2010 State of Enterprise Security
Veröffentlicht am Donnerstag, 25.Februar 2010 von Redaktion


Von Symantec wurden mit dieser Studie bei einer Großzahl internationaler Unternehmen Sicherheitslücken enthüllt. Das Top-Thema schlechthin ist weiterhin die IT-Sicherheit, so jedenfalls das Ergebnis der neuen Symantec-Studie mit dem Namen 2010 State of Enterprise Security. Für 42 Prozent der Internetprofis steht demnach die IT-Sicherheit auf ihrer Agenda 2010 an erster Stelle. Nachdem im Jahr 2009 satte 75 Prozent sämtlicher Unternehmen Opfer von Cyberattacken wurden, ist dieses nicht verwunderlich, auch nicht in Anbetracht des finanziellen Schadens, denn durchschnittlich schlagen solche Angriffe jährlich mit immerhin zwei Millionen US-Dollar zu Buche.



Den Unternehmen bleibt zum Schutz nichts anderes übrig, als sich über Schwachstellen und Bedrohungen genauestes zu informieren und zudem die eigenen Gegenmittel und Prozesse zu überprüfen. Dieses Fazit zieht Symantecs aktuelle Studie, bei welcher unter 2.100 Chief Information Officers, IT-Managern und Chief Information Security Officers eine Umfrage in insgesamt 27 Ländern stattfand. "Einen Masterplan für die Sicherheit der eigenen Informationen in der Schublade zu haben, ist eine immer größere Herausforderung und wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit. Aber nur mit der richtigen Vorbereitung sind Unternehmen gegen alle Datenschutz-Krisen gewappnet,“ äußert sich Francis deSouza, der Vice-President Enterprise Security von Symantec.

Wichtigste Ergebnisse der Studie
Noch vor der traditionellen Kriminalität, Terrorismus oder Naturkatastrophen wird IT-Sicherheit momentan als das größte Sicherheitsrisiko bewertet. Für das Jahr 2010 steht wird als Priorität von Unternehmen ein verbessertes Management von IT-Riesen genannt. Von immerhin 84 Prozent wird dieser Punkt als absolut wichtig eingestuft. Änderungen in der Sicherheitslage sehen 94 Prozent der befragten Unternehmen voraus. 48 Prozent der Beteiligten erwarten gravierende Veränderungen.

Regelmäßig sind Unternehmen Cyberattacken ausgesetzt, und so wurden allein rund 75 Prozent der betroffenen Unternehmen zu Opfern von Cyberangriffen. Als hochgradig gefährlich wurden von 36 Prozent der geschädigten Unternehmen diese Angriffe als hochgradig gefährlich eingestuft. Eine Verstärkung der Angriffe wurde von rund 29 Prozent der insgesamt Befragten bestätigt. Erschreckend, aber wahr: denn immerhin mussten insgesamt 43 Prozent sämtlicher Studienteilnehmer sogar den Verlust unternehmenskritischer oder vertraulicher Daten angeben.
Im vergangenen Jahr (2009) musste jedes der befragte Unternehmen Erfahrungen mit Cyber-Angriffen sammeln. Überwiegend hiervon betroffen waren Kreditkartendaten, Gebiete des geistigen Eigentums, Datensätze von Kunden sowie andere finanzielle Informationen. Dieses führte in 92 Prozent der bekannten Fälle insbesondere bei Umsatz, Kundenvertrauen und Produktivität zu zusätzlichen enormen Kosten. Die Unternehmen mussten im Durchschnitt rund zwei Millionen Dollar aufwenden für eine Verteidigung gegen Cyber-Attacken.

Aufgrund der ständigen Unterbesetzung dieses Bereiches wird für die Unternehmen auch das Thema Sicherheit immer komplizierter, was vor allem, mit einem 44prozentigen Anteil die Netzwerksicherheit betrifft. Weitere Probleme bereiten den Unternehmen ebenfalls Messaging-Sicherheit mit 39 Prozent sowie mit 44 Prozent Endpoint-Security. Weiterhin wird das Vorantreiben des Sicherheitsniveau erschwert durch immer neue Zertifikate und IT-Vorschriften. Auf Trab werden die Firmen auch durch das Thema Compliance gehalten, wonach Unternehmen insgesamt 19 verschiedene Frameworks und Standards im Auge behalten müssen, wobei sie hiervon gerade einmal acht benutzen. Sarbanes-Oxley, ISO, ITTIL, CIS, HPPA und PCI stellen die wichtigsten Standards dar.

THX an Symantec






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