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Trend Micro warnt Twitter Nutzer vor erneuter Spam Attacke
Veröffentlicht am Dienstag, 06.Juli 2010 von Redaktion


In jüngster Vergangenheit musste immer wieder über Angriffe auf Twitter berichtete werden. Um seine Nutzer vor Attacken besser zu schützen haben die Betreiber des beliebten sozialen Netzwerkes bereits diverse Veränderungen vorgenommen. Um Spam e-Mail Versendern das versenden ihrer e-Mails zu erschweren wurden diverse Webseiten Einschränkungen eingeführt.



Twitter gilt als eines der beliebtesten und erfolgreichsten sozialen Netzwerken. Viele Millionen Internet Nutzer verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Twitter, Facebook oder XING um hier mit Freunden und Bekannten soziale Kontakte zu pflegen. Wo immer im Internet Veränderungen erfolgen, versuchen Online-Betrüger diese Veränderungen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Twitter hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten sozialen Netze etabliert.

Diese große Beliebtheit hat dazu geführt, dass Twitter immer wieder ein Angriffs-Ziel von Internet-Kriminellen wurde. Um seine Nutzer vor Spam-e-Mail-Attacken zu schützen, haben die Betreiber in jüngster Vergangenheit bereits diverse Veränderungen vorgenommen. Momentan warnt der Sicherheits-Software-Hersteller Trend-Mircro die Twitter-Nutzer vor einer erneuten Attacke.

Um den Versendern von Spam-e-Mails das versenden ihrer e-Mails zu erschweren wurden von den Twitter-Betreibern bereits diverse Webseiten-Einschränkungen eingeführt. Zu den eingeführten Webseiten-Einschränkungen gehört unter anderen der Twitter Link Service. Der Twitter Link Service überprüft bei der Konvertierung einer Webadresse ob diese Seite auf einer Liste potenziell gefährlicher Seiten aufgeführt ist.

Um ihre Spam-e-Mails auch weiterhin in Umlauf bringen zu können haben Online-Kriminelle bereits reagiert und verbreiten derzeit ein Werkzeugset mit dem sich Twitter-Spam trotz der genannten Einschränkungen verschicken lässt. Mit dem Werkzeugset / Twitter Kit sollen die neu eingeführten Einschränkungen ignoriert werden, um zum Beispiel via socks5 proxy an viele so genannter Follower Nachrichten zu senden wie nur möglich.

Ferner lassen sich mit dem Werkzeugset die neu eingeführten Einschränkungen umgehen, mit der das durchsuchen der Follower anderer Twitter-Nutzer verhindert werden sollte. Darüber hinaus können an die erwähnten Follower anderer Twitter-Nutzer sogenannte Follow-Einladungen geschickt werden. Man könnte sagen, dass der Schlagabtausch zwischen Internet-Kriminellen und Twitter in die nächste Runde geht. Twitter-Nutzer sollten verdächtige Follower abweisen und nach Spam aussehende Links nicht anklicken sondern ignorieren.


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