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Trend Micro warnt vor Bitcoin Trojaner
Veröffentlicht am Mittwoch, 12.Dezember 2012 von Redaktion


Auf der Suche nach neuen Opfern stellen Internet-Betrüger immer wieder aufs Neue ihre kriminelle Kreativität unter Beweis. Aktuell warnt die Virenschutzfirma Trend Micro vor einem digitalem Schädling, welcher als Anti-Spyware-Komponente des Produkts "Trend Micro AntiVirus Plus" getarnt sein Unwesen im Internet treibt. Sobald der Trojaner auf einem Rechner installiert ist wird dieser aktiv und lädt einen so genannten Bitcoin Miner nach.



Cyberkriminelle sind immer auf der Suche nach neuen Opfern. Dass die Kreativität und der Einfallsreichtum der Betrüger offenbar keine Grenzen kennt, wenn es darum geht persönliche Informationen ihrer potentiellen Opfer auszuspionieren, die Konten fremder Internet-Nutzer zu plündern oder den Computer ihrer Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen ist längst bekannt.

Aktuell warnt die japanische Virenschutzfirma Trend Micro vor einem digitalem Schädling, welcher als Anti-Spyware-Komponente des Produkts "Trend Micro AntiVirus Plus" getarnt im Internet auf der Suche nach neuen Opfern ist. Sobald die Schadsoftware auf einem Computer installiert ist, wird diese aktiv lädt einen so genannten "Bitcoin Miner" nach, führt diesen aus und der Computer verwandelt sich in einen ferngesteuerten Münzautomaten.

Ein Großteil der zur Verfügung stehenden Ressourcen wird fortan zum Errechnen neuer Einheiten der digitalen Währung Bitcoin genutzt. Sobald ein Computer ohne erkennbaren Grund plötzlich auffällig langsamer wird sollte der User stutzig werden und seinen PC mit einem aktuellen Viren-Scanner überprüfen. Offenbar haben die Betrüger überwiegend Rechner mit älteren Windows-Versionen, wie beispielsweise Windows XP im Visier.

Der digitale Schädling wird entweder durch eine andere Schadsoftware auf den Rechner gebracht oder unbemerkt und ohne jegliches Zutun des ahnungslosen Users beim Besuch einer speziell präparierten Webseite heruntergeladen und installiert. Private Computer als digitale Münzautomaten zu missbrauchen ist für die Cyberwelt ein lukratives Geschäft.

Bitcoins können so beispielsweise in Euro getauscht werden. Als Bitcoins wird eine Form von elektronischem Geld bezeichnet, welches quasi die Eigenschaften sowohl vom Bargeld als auch von internationalen elektronischen Überweisungen verbindet.


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von Virenschutz.info Leser am Dienstag, 08.Januar
"Ein Großteil der zur Verfügung stehenden Ressourcen wird fortan zum Errechnen neuer Einheiten der digitalen Währung Bitcoin genutzt." Das Problem an der Geschichte ist, dass die Chance, damit irgendeinen meßbaren Gewinn zu erzielen, verschwindend gering sind, da es scharfen Wettbewerb gibt und die Anforderung an die Rechenleistung automatisch steigen. Bitcoin-Mining mit normalen PCs wurde vor mehr als zwei Jahren aufgeben. Danach kamen Gamer-Grafikkarten mit Spezialsoftware. Aktuell sind aufwendig programmierte FPGAs und speziell gefertigte ASICs sollen in wenigen Wochen erscheinen. Malware-Autoren agieren aus wirtschaftlichen Interessen, deswegen ist kaum glaubhaft, dass sie wochenlange harte Arbeit investieren, um Zehntel-Cent Beträge einzufahren. Auch Trend Micro sollte das wohl wissen. Was soll man von so einer Meldung halten?


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