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Verschluesselungswurm Dorifel breitet sich weiter aus
Veröffentlicht am Freitag, 17.August 2012 von Redaktion


Der Computerschädling Dorifel, welcher zuerst in den Niederlanden entdeckt wurde breitet sich weiter aus. Mittlerweile sollen weltweit bereits einige 1.000 Rechner mit dem digitalen Schädling infiziert sein. Ursprünglich wurde Dorifel via infizierte Mail-Dateianhänge verbreitet, um beispielsweise Word- und Excel-Dateien auf infizierten PCs zu verschlüsseln. Als Absender der verseuchten e-Mails wird momentan das Tatanga-Botnetz vermutet.



Internet-Nutzer werden aktuell vor dem Computerschädling Dorifel gewarnt. Die Schadsoftware wurde zuerst bei unseren niederländischen Nachbarn registriert. Mittlerweile hat der digitale Schädling unter anderen auch Rechner in Deutschland im Visier.

Aktuell sollen weltweit bereits einige 1.000 Computer mit dem Schädling infiziert sein, welcher unter anderen in der Lage ist Word- und Excel-Dateien zu verschlüsseln. Ursprünglich wurde Dorifel via infizierte e-Mail-Dateianhänge verbreitet. Als Absender der verseuchten e-Mails wird derzeit das Botnetz Tatanga vermutet, welches zum Diebstahl von Bankdaten genutzt wird.

Laut eigenen Aussagen müssen sich die Kunden von G Data keine Sorgen um die Sicherheit ihres Rechners machen. Der Leiter der G Data SecurityLabs, Ralf Benzmüller erklärt in dem Kontext: „Dank der proaktiven Technologien und der effektiven Doublescan-Methode unserer Sicherheitslösungen, bei der zwei Virenscanner parallel arbeiten, waren unsere Kunden von Beginn an vor Dorifel geschützt.“

Um sich vor Infektionen mit Dorifel zu schützen gibt G Data 3 Sicherheitstipps:
- Anwender sollten auf umfassende Sicherheitslösungen setzen, die den http-Traffic permanent auf Schadcode untersuchen. PCs sind so vor Infektionen durch Drive-by-Downloads wirksam geschützt. Ein Spam-Filter zur Abwehr von unerwünschten E Mails ist ebenfalls ein Muss.

Das installierte Betriebssystem, der Browser und seine Komponenten sowie die installierte Sicherheitslösung sollten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Programm-Updates sollten umgehend zu installiert werden, um so bestehende Sicherheitslücken zu schließen.

E-Mails unbekannter Absender gehören generell ungelesen gelöscht. Dateianhänge, wie Grußkarten oder Videos, sollten ebenso wie Links nicht aufgerufen werden.


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