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Wie sicher sind Daten bei Sony
Veröffentlicht am Mittwoch, 04.Mai 2011 von Redaktion


Datensicherheit sollte immer und überall höchste Priorität haben. Nur wenige Tage nachdem sich unbekannte Hacker unerlaubten Zugriff auf etwa 77 Millionen Nutzerdaten aus dem Playstation Network / PSN und des Musikdienstes Qriocity von Sony verschafft haben und der japanische Konzern die Dienste vom Netz genommen und den Datenklau bekannt gegeben hat wurde nun bekannt, dass dieses offenbar bereits der zweite Datendiebstahl innerhalb wenigerTage bei Sony gewesen sei.



Datenpannen können überall vorkommen. Es gibt wohl keine Branche welche in den vergangenen Jahren von Datenpannen verschont geblieben ist. Selbst höchste Regierungskreise blieben nicht von mehr oder weniger brisanten Datenpannen verschont. Sony wurde jedoch innerhalb kürzester Zeit offenbar 2 mal kompromittiert. Seit der japanische Konzern einen Einbruch in das Playstation Network / PSN bekannt gegeben hat und den Dienst vom Netz genommen hat sind weltweit Nutzer des Online-Netzwerkes verunsichert welche Daten den Kriminellen wirklich in die Hände gefallen sind.

Bei dem am 20. April 2011 bekannt gegebenen Hack sind dem oder den Eidringen etwa 77 Millionen Nutzerdaten aus dem Playstation Network / PSN und des Musikdienstes Qriocity in die Hände gefallen. In dem Zusammenhang warnt Sony warnt seine Kunden in seinem offiziellen Blog, dass "sich eine unbefugte Person Zugriff zu folgenden persönlichen Daten verschaffen konnte: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Land, e-Mail Adresse, Geburtsdatum, PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login sowie PSN Online ID."

Nur wenige Tage später wird nun bekannt, dass dieses bereits der zweite Einbruch in das Sony-Netzwerk gewesen sei. Vorher sollen sich Hacker bereits Zugriff auf eine umfangreiche Datenbank von 2007 verschafft haben. Hierbei sollen persönliche Daten von etwa 24,6 Millionen Kunden in falsche Hände geraten sein. Wie bei dem Hack zwischen dem 17. und 19. April 2011 sollen umfangreiche Kundeninformationen wie der Namen, Adressen, e-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Geschlecht, Telefonnummer, Login-Name und ein gehashtes Passwort ausspioniert worden sein.

Unter den gestohlenen Informationen sollen sich auch Datensätze von Deutschen Anwendern befinden. Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert Sony auf, für mehr Sicherheit bei den Kundendaten zu sorgen.

In dem Kontext erklärt die Bundesjustizministerin dem Handelsblatt: "Es ist beunruhigend, dass Sony nur wenige Tage, nachdem einer der größten Datenskandale der Geschichte bekanntgeworden ist, bereits die nächste schwere Panne einräumen muss." Nun ist das Sicherheitsteam des Japanischen Konzerns gefragt um zukünftig derartige Panne zu verhindern und die Kundendaten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.






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