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Zahl der Android Schadprogramme rapide gestiegen
Veröffentlicht am Donnerstag, 16.August 2012 von Redaktion


Der russische Virenschutzhersteller Kaspersky entdeckte im Zeitraum April bis Juni 2012 rund 14.900 neue Schadprogramme für das mobile Betriebssystem Google Android. Die Zahl der Schadsoftware legte zu und bei der Qualität wurde ebenfalls eine Steigerung verzeichnet.



Die Cyberkriminellen haben neue Technologien entwickelt mit denen sie ihre Malware tarnen können und die Analyse erschweren. Zur Verbreitung der gefährlichen Android-Malware werden vorwiegend Partnerprogramme und inoffizielle App-Shops genutzt.

Es handelt sich bei den Programmen vorwiegend um Trojaner. Bei knapp 50 Prozent der gefundenen Schadsoftware sind es multifunktionale Trojaner. Diese Trojaner-Art kann Rufnummern, Mailadressen, Bankdaten und weitere sensible Daten entwenden. Zudem können die Trojaner gefährliche Software-Module ohne Wissen des Anwenders auf dem Smartphone aufspielen.

Ein Anteil von 25 Prozent der Malware-Programme sind SMS-Trojaner, die SMS-Nachrichten an teure Rufnummern versenden und zwar unbemerkt durch den User. Nur 18 Prozent der virtuellen Störenfriede sind Backdoor-Trojaner, die es den Onlinekriminellen erlauben einen PC vollständig zu übernehmen und zu steuern. Die Backdoor-Trojaner dienen zum Aufbau von Bot-Netzwerken.

Der einzelne User kann sein Smartphone nur vor Schadsoftware schützen indem eine aktuelle Virenschutzsoftware installiert, aktiviert und regelmäßig aktualisiert wird. Die Cyberkriminellen setzen verstärkt auf den Datendiebstahl und verdienen damit jährlich Milliarden, weil die gestohlenen Daten auf illegalen Marktplätzen im Internet meistbietend zum Verkauf angeboten werden.


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