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eleven veroeffentlicht Security Report Oktober 2010
Veröffentlicht am Mittwoch, 13.Oktober 2010 von Redaktion


Der deutsche e-Mail-Sicherheitsspezialist eleven hat heute seinen e-Mail Security Report für Oktober 2010 veröffentlicht. Die veröffentlichten Zahlen belegen, dass 4 von 5 mit Malware verseuchte e-Mails Koobface-Versionen enthielten. Der zuerst in dem beliebten sozialen Netzwerk Facebook aufgetretene Trojaner hat sich derweil zu einem der häufigsten e-Mail Würmer ausgewachsen.



Anfangs war der Trojaner Koobface lediglich bei Facebook zu finden. Mittlerweile versuchen die Initiatoren von Koobface unterschiedliche Versionen des Schädlings via e-Mail zu verbreiten. Die Programmierer der Malware beweisen immer wieder ihren Einfallsreichtum und ihre Kreativität. Mit immer wieder neuen Tricks wird versucht, dass e-Mail-Empfänger infizierte Anhänge öffnen.

Mit vermeintlichen Lebensläufen, angeblichen Benachrichtigungen über erfolgreich versandte Faxe oder vorgebliche Steuerbescheide sollen potentielle Opfer dazu gebracht werden infizierte Anhänge zu öffnen. Dieses ist nur eine kleine Auswahl des Ideenreichtums und der Kreativität der Malware-Autoren. Versandbestätigungen populärer Paketdienste scheinen immer noch effektiv und wirkungsvoll zu sein und sind nach wie vor weit verbreitet. Aktuelle Themen werden von Spam-Versendern gerne aufgenommen.

So ist es nicht verwunderlich, dass die umstrittenen Äußerungen des ehemaligen Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin als politisch motivierter Spam auftaucht. Es ist zum Beispiel Spam mit den Betreffzeilen "Thilo Sarrazin hat recht" aufgetaucht. Der eleven-Report belegt, dass der JavaScript-Spam Anteil weiter ansteigt. Empfänger von e-Mails sollen auf Webseiten von Spammern mittels Nachrichten mit HTML-Anhang, dessen Öffnung ein JavaScript aktiviert gelockt werden. Obwohl sich der Anteil am gesamten Spam-Aufkommen reduziert hat, ist Viagra immer noch das Lieblingsthema bei den Spam-Versendern und liegt auf Platz 1.

Nach dem Abschalten des Mariposa,- und Waledac-Botnets war der Casino-Spam fast verschwunden. Mittlerweile wird bereits wieder jede 10 Spam-e-Mail als Casino-Spam identifiziert. Die Top 3 der Spam-Versender sind die USA, Brasilien und Indien. Russland nimmt Rang 5 ein und Deutschland ist auf Position 8 gerutscht. Im Vergleich zum August 2010 ist das Spam-Aufkommen im September 2010 leicht von 96,5 Prozent auf 95,0 Prozent gesunken.


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