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Angriffe mit Trojanern und Spionageprogrammen haben 2012 zugenommen
Veröffentlicht am Donnerstag, 15.November 2012 von Redaktion


Offenbar gehören Trojaner und Spionagesoftware / Spyware aktuell zu den beliebtesten digitalen Schädlingen der Cyberwelt. Im ersten Halbjahr 2012 ist der Anteil von Spyware und Trojanern am Gesamtaufkommen von Schadcode auf über 60 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2011 ist die Zahl der Spionageprogramme um 108 Prozent angestiegen. Aber auch Erpressersoftware – sogenannte Ransomware wird von der Cyberwelt zunehmend eingesetzt um Geld von ihren Opfern zu erpressen.



Laut G Data SecurityLabs gehören Trojaner und Spionagesoftware / Spyware derzeit zu den beliebtesten digitalen Schädlingen der Cyberwelt. Um persönliche Daten ihrer Opfer auszuspionieren werden die genannten digitalen Schädlinge in Umlauf gebracht. Aber auch vor Erpressersoftware – sogenannter Ransomware wird immer wieder gewarnt.

Mit der Erpressersoftware / Ransomware sperren Betrüger die Computer ihrer Opfer oder verschlüsseln darauf gespeicherte Daten und fordern für das Entsperren des Rechners eine bestimmte Summe. Doch selbst nach Zahlung des geforderten Lösegeldes werden die Computer oft nicht wieder freigegeben. Wir berichteten bereits über derartige Angriffsszenarien. Der deutsche Hersteller von Sicherheitssoftware G Data vermutet, dass bis Ende 2012 verstärkt Spionageprogramme und trojanische Pferde von der Cyberwelt eingesetzt werden.

Der Leiter der G Data SecurityLabs, Ralf Benzmüller erklärt: "Spionageprogramme und Trojaner liegen aktuell voll im Cybercrime-Trend, denn das Ausspionieren von Daten und der Einsatz von Erpressersoftware sind für die Kriminellen sehr lukrativ.“ Weiter führt Ralf Benzmüller aus: "Die Täter haben es dabei auf Daten abgesehen, die sich in speziellen Untergrundmärkten gewinnbringend verkaufen lassen, u.a. Zugangsdaten zu Online Spielen, Online-Bankkonten, Shopping-Portalen oder sozialen Netzwerken.

Daneben beobachten wir mit dem Einsatz von Ransomware-Schädlingen ein weiteres lohnendes eCrime-Geschäftsmodell. Die Kriminellen verschlüsseln hierzu Daten auf den infizierten Rechnern und versuchen Lösegeld zu erpressen. Im Laufe dieses Jahres hat sich deren Verbreitung und Einsatz als äußerst lukrative Einnahmequelle erwiesen.

Für die Täter ist diese Form der Online-Kriminalität zudem mit einem geringen Risiko verbunden, da die geforderten Lösegelder mit Hilfe anonymer Bezahldienste direkt an die Cyber-Kriminellen gezahlt werden. Die Gefahr einer Rückverfolgung des Geldflusses ist so fast gänzlich ausgeschlossen.“

Es ist kein Geheimnis, dass es Datendiebe insbesondere persönliche auf Daten und geheime Firmeninformation abgesehen haben, welche sich schnell zu Geld machen lassen. Gestohlene Daten werden meist unverzüglich für weitere Straftaten, beispielsweise zum Shopping, genutzt.


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von Virenschutz.info Leser am Sonntag, 06.Januar
Neben der blichen Vorsicht sotlle man am besten auch ein alternatives Betriebssystem nutzen.Seit 3,5 Jahren habe ich keine Schadprogramme mehr auf meinem Rechner und das ohne Anti-Viren-Programm oder andere Sicherheitsprogramme.


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