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Betrueger versuchen SEPA Umstellung fuer ihre Zwecke auszunutzen
Veröffentlicht am Dienstag, 26.November 2013 von Redaktion


Aktuell versuchen Betrüger die immer näher rückende SEPA-Umstellung für ihre Zwecke auszunutzen. Um an die Bankdaten ihrer potentiellen Opfer zu gelangen verschicken Betrüger e-Mails in welchen auf die in Kürze anstehende Umstellung auf den europaweiten grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr hingewiesen wird. Zugleich werden die Mail-Empfänger aufgefordert, auf einer Seite auf welche ein Link führt, ihre persönlichen Kontodaten online anzugeben.




Das Betrüger keine Möglichkeit auslassen, diese für ihre kriminellen Machenschaften auszunutzen ist allgemein bekannt. Ob feststehende Feiertage, Naturkatastrophen, große Events oder wie im aktuellen Fall die immer näher rückende SEPA-Umstellung auf den europaweiten, grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.

Mit der Umstellung auf einen einheitlichen EURO-Zahlungsraum sollen die Unterschiede zwischen nationalen und europaweiten, grenzüberschreitenden Zahlungen abgebaut werden. Aktuell warnt der Bundesverband deutscher Banken vor e-Mails, mit welchen Betrüger die SEPA-Umstellung ausnutzen wollen um die Kontodaten ihrer potentiellen Opfer auszuspionieren. Um an die Bankdaten ihrer potentiellen Opfer zu gelangen werden diese mittels mitgeschickten Link auf eine spezielle Seite gelockt.

Auf der gefälschten Online-Banking-Seite werden die Opfer aufgefordert ihre PIN und Transaktionsnummern / TAN anzugeben. Fällt ein Mail-Empfänger auf den Trick der Betrüger herein und gibt seine Kontodaten auf der Seite an, schnappt die Falle zu und die Betrüger können das Konto ihres Opfers plündern. Darüber hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Webseite zusätzlich noch Schadsoftware verteilt und der Computer des ahnungslosen Opfers obendrein noch mit Viren und Trojaner verseucht wird.

Es ist kein Geheimnis, dass Viren und Trojaner unter anderen zum Ausspionieren von internetfähigen Geräten eingesetzt werden. Vermutlich wird die Umstellung auf die in der EU-weiten Standards der Single Euro Payments Area/ SEPA Sicherheits-Experten noch eine ganze Weile beschäftigen. Es ist davon auszugehen, dass auch nach dem 1. Februar 2014 Betrüger versuchen die SEPA-Umstellung für ihre kriminelle Machenschaften auszunutzen.

Es sollte allgemein bekannt sein, dass Geldinstitute niemals per e-Mail persönliche Bankdaten abfragen. Wichtige Informationen werden per Brief an die Kunden verschickt. Die Umstellung auf den europaweiten grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr erfolgt automatisch und erfordert somit keine Aktivitäten des Nutzers. Die Sprecherin des Bankenverbandes, Tanja Beller erklärt in dem Kontext: “Der Verbraucher muss nicht selbst aktiv werden."
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