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Infektionen per USB Anschluss nehmen drastisch zu
Veröffentlicht am Montag, 30.August 2010 von Redaktion


Externe Speichergeräte, wie zum Beispiel externe Festplatten, Handys oder MP3 / 4-Player können via USB-Anschluss mit dem PC verbunden werden. Diese Geräte haben mittlerweile das berufliche wie auch private Alltagsleben erobert. So praktisch und nützlich diese kleinen Helfer sind, so gefährlich können diese Geräte können für jeden Rechner werden.



Externe Speichergeräte sind aus dem geschäftlichen,- wie auch privatem Alltag nicht mehr weg zu denken. So praktisch all diese kleinen Datenträger sind, so gefährlich können diese für einen Computer werden. Internet-Kriminelle registrieren jede Veränderung sehr genau und lassen keine Gelegenheit aus um Angriffe auf ahnungslose User zu starten. Das zweite International SMB Security Barometer von Panda Security hat eine erhöhte PC-Infektionsrate über USB-Anschlüsse registriert.

All die beliebten kleinen Datenträger, wie zum Beispiel externe Festplatten, Handys oder MP3 / 4-Player, werden zunehmend von Online-Kriminellen als Viren-Träger missbraucht. Untersuchungen ergaben, dass im Jahr 2010 jeder vierte neu programmierte Wurm via USB-Anschluss Systeme infiziert. Global sind von dem zunehmendem Problem private Internet-Nutzer sowie auch etwa ein Viertel der KMU betroffen. Eine Erhebung von 10.470 Unternehmens-Computern der Panda Security ergab, dass bei 25 Prozent der Firmen ein per USB angeschlossenes Gerät für die Infektion verantwortlich war.

Die Studie wurde von der Panda Security in Unternehmen in Europa, Nord- und Lateinamerika durchgeführt. Bereist im Jahr 2009 zeichnete sich dieser gefährliche Trend der neuen Infektions-Gefahr ab. Der Wurm Conficker, welcher auch unter den Namen: Downup, Downadup, Dumprep und Worm.Win32/Conficker bekannt ist, bescherte weltweit mehreren Millionen IT-Sicherheitsexperten jede Menge Arbeit.

Im Jahr 2010 setzten unter anderem die Vorfälle Mariposa und Vodafone den unerfreulichen Trend fort. Sobald ein USB-Gerät mit einem PC verbunden wird greift Windows auf die Autorun.inf-Datei zurück. Diese Datei liegt im Hauptverzeichnis des Gerätes und ermöglicht es, Dateien oder Anwendungen vollautomatisch bei einer Verbindung zum Rechner zu starten. In jüngster Vergangenheit wird zunehmend beobachtet, dass die Cyberszene diese Funktion für ihre Zwecke missbraucht.

Internet-Kriminelle programmieren ihre Schädlinge gezielt für die Manipulation der Autorun.inf-Datei, damit auch Schädlinge auf dem USB-Gerät vollautomatisch gestartet werden. Sobald ein infiziertes externes Speichergerät an einem PC per USB angeschlossen wird, wird der Rechner mit dem Schädling infiziert. Um seinen Computer vor Angriffen aller Art zu schützen ist es wichtig eine gute Sicherheitssoftware installiert zu haben und alle angebotenen Sicherheits-Updates zeitnah zu installieren.


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