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Microsoft reagiert indirekt auf Windows Verbot fuer Google Mitarbeiter
Veröffentlicht am Donnerstag, 03.Juni 2010 von Redaktion


Nur wenige Tage nach dem Bericht in der Financial Times, dass Google-Mitarbeiter keine Windows-Betriebssysteme mehr nutzen dürfen hat nun Microsoft indirekt reagiert. In einem firmeneigenen Blog ist zu lesen, dass es bei Google diverse Sicherheitslücken gebe und daher die Google-Software unsicher sei.



Nachdem vor wenigen Tagen in der Financial Times berichtet wurde, dass Google-Mitarbeiter keine Windows-Betriebssysteme mehr nutzen dürfen und seit Januar lediglich zwischen den Betriebssystemen Mac OS und Linux wählen können war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass Microsoft auf den Artikel reagiert. In dem Artikel heißt er wörtlich: "Windows ist bekannt für seine Anfälligkeit für Hackerangriffe und anfälliger für Computerviren als andere Betriebssysteme." Keine Regel ohne Ausnahme. So ist es auch bei Google.

Es gibt auch hier Ausnahmebewilligungen für Windows. Allerdings können diese nur Angestellte erhalten die sich an den Leiter der Informationstechnik (kurz:CIO) wenden. Grund für die seit Anfang 2010 neu eingeführten Google-Sicherheits-Richtlinien soll der Angriff chinesischer Hacker auf die Google-Systeme sein. Microsoft reagiert indirekt auf die Vorwürfe und das daraus resultierende Windows-Verbot bei Google in einem firmeneigenen Blog. In dem Microsoft-Blog werden diverse Schwachstellen bei Google aufgezählt.

Das Google es wagt sich über Sicherheitslücken bei Microsoft zu beschweren soll geradezu als ironisch angesehen werden. Der Redmonder Software-Hersteller wehrt sich gegen die Unterstellungen. Es ist zu lesen, dass Hacker bestätigen, dass die Microsoft- Betriebssysteme sicherer seien als andere. Microsoft investiere mehr im Puncto Sicherheit als andere Betriebssystem-Anbieter. Weiter ist in dem Blogeintrag zu lesen, dass die Sicherheit der Windows-Nutzer Vorrang habe.

Auch wenn Microsoft die Google-Aussagen offiziell nicht kommentiert, wird in dem Eintag daran erinnert, dass die Yale University den Umstieg auf Googles e-Mail-Service Gmail aus Sicherheitsbedenken abgelehnt habe. Warum auch immer Google seinen Mitarbeitern seit Anfang des Jahres Windows-Betriebssystemen auf ihren Rechnern verbietet, Fakt ist dass Microsoft seit Anfang der 90ziger mit seinen Betriebssystemen marktführend ist und ständig bemüht ist seinen Kunden grösst mögliche Sicherheit anzubieten.


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