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Nach Hackerangriff will Snapchat die Sicherheit seines Dienstes verbessern
Veröffentlicht am Montag, 06.Januar 2014 von Redaktion


Zu Jahresbeginn nutzten Hacker eine Sicherheitslücke bei dem Fotodienst Snapchat aus, um sich unerlaubten Zugriff auf Nutzerdaten zu verschaffen. Laut eigenen Angaben haben die Hacker rund 4,6 Millionen Nutzerdaten ausspioniert. Die so erbeuteten Telefonnummern und Namen wurden von den Angreifern im Internet veröffentlicht. Berichten zufolge soll die Sicherheitslücke bereits seit einigen Monaten bekannt sein.



Nachdem Hacker zu Jahresbeginn eine Sicherheitslücke bei dem Fotodienst Snapchat ausnutzen um sich unerlaubten Zugriff auf Nutzerdaten zu verschaffen, veröffentlichten die Angreifer anschließend die ausspionierten Namen und Telefonnummern von rund 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern im Internet. Da die Hacker, laut eigenen Aussagen, den Nutzern des Dienstes vorgeblich nicht schaden wollten, wurden die letzten 2 Ziffern der online gestellten Telefonnummern unkenntlich gemacht.

Berichten zufolge soll die Sicherheitslücke bereits seit einigen Monaten bekannt und den Betreibern des Fotodienst auch mitgeteilt worden sein. Nachdem die Betreiber des Dienstes offenbar auf den Datenklau Anfangs nicht reagiert beziehungsweise diesen bagatellisiert haben sollen wurde nun bekannt, dass es Veränderungen bei Snapchat geben wird. Berichten zufolge soll die Funktion, welche die Hacker nutzten um die Daten auszuspionieren in Zukunft abschaltbar sein.

Somit soll Nutzern des Fotodienst Snapchat offenbar eine Möglichkeit angeboten werden die Freunde-Finder-Funktion zu aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Darüber hinaus wurde bekannt, dass auch der Zugang zu den Nutzerinformationen überarbeitet respektive erschwert werden soll. Opfer des Angriffs oder auch Nutzer des Fotodienstes, welche befürchten, dass auch ihr Account gehackt wurde sollten zur eigenen Sicherheit ein neues Passwort generieren.

Es ist nicht das Erste Mal, dass der Fotodienst Snapchat in den Schlagzeilen auftaucht. Der Fotodienst Snapchat sowie auch sein bekanntester Konkurrent Whatsapp sorgen in mehr oder weniger kurzen Abständen immer wieder für Schlagzeilen. Während die via Snapchat verschickten Bilder und Videos sich spätestens nach 10 Sekunden selbständig löschen, nachdem diese angeschaut wurden bleibt empfangenes Bildmaterial bei andern Fotodiensten erhalten bis diese manuell gelöscht werden.


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