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Staatstrojaner kommt offenbar auch international zum Einsatz
Veröffentlicht am Montag, 14.November 2011 von Redaktion


Seit die Existenz des sogenannten Staatstrojaners bekannt ist sorgt dieser immer wieder für Diskussionen. Nun wurden Spekulationen laut, dass der sogenannte Staatstrojaner auch im europäischen Ausland zum Einsatz kam. Laut neuesten Berichten soll bereits seit 208 eine europäische Projektgruppe für den Einsatz des sogenannten Staatstrojaners existieren.



Der sogenannte Staatstrojaner hat in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen und heftige Kritik gesorgt. Seit Anfang Oktober 2011 bekannt wurde, dass der Chaos Computer Club / CCC eine ihm zugespielte Software als staatliche Spionagesoftware identifizierte beherrscht das Thema Bundestrojaner erneut alle Schlagzeilen und beschäftigt Politiker aller Parteien.

Laut neuesten Berichten wurde die umstrittene Software offenbar auch in einigen europäischen Ländern eingesetzt. Aktuellen Berichten Zufolge hat das Bundesinnenministerium eine Anfrage der Partei "Die Linken“ bestätigt, dass bereits seit 2008 eine europäische Projektgruppe für den Einsatz des Trojaners existiert. Unter anderen sollen Techniker aus den Niederlanden, der Schweiz und Belgien an den 2 Mal im Jahr stattfindenden Workshops teilgenommen haben.

Das erste Treffen fand im September 2008 unter den Namen des Trojaner-Herstellers "Digitask User Group" statt. Im April 2011 soll der letzte Workshop abgehalten worden sein. Der Name der Projektgruppe wurde im Laufe der Jahre in "Remote Forensic Software User Group" geändert. Offenbar ist die Existenz des "Internationalen Trojaner-Stammtisch" schon länger bekannt.

Die Tatsache, dass auch Techniker aus anderen Ländern an den Arbeitsgruppen teilnahmen lässt Spekulationen laut werden, dass die Schnüffelsoftware auch außerhalb Deutschlands, also auch international zum Einsatz kommt. Anfang Oktober 2011 hat der CCC darüber informiert, dass in den sogenannten Staatstrojaner illegalen Funktionen integriert seien. Die staatliche Spionagesoftware soll in der Lage sein Dateien auf attackierten PCs zu manipulieren, Programme nachzuladen und diese dann auch zu starten.

Des Weiteren soll der Staatstrojaner beispielsweise auch als Mikrofon genutzt werden können oder auch in der Lage sein auf die Tastatur und die Kamera eines Computers zuzugreifen. Auch wenn einige in den Trojaner integrierte Funktionen noch nicht freigeschaltet sind, so ist die Einsatzmöglichkeit der staatlichen Spionagesoftware aktuell bereits sehr breit gefächert.


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