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10000 Hacker Angriffe wegen Windows XP Fehler
Veröffentlicht am Freitag, 02.Juli 2010 von Redaktion


Vor einem Monat hatte ein Google-Forscher ein Exploit für ein Sicherheitsleck im Betriebssystem Microsoft Windows XP veröffentlicht. Nach Angaben des US-Softwarekonzerns Microsoft sind bisher über 10.000 Hacker-Angriffe auf die Sicherheitslücke des Windows Help Center erfolgt.



Vor einem Monat hatte ein Google-Forscher ein Exploit für ein Sicherheitsleck im Betriebssystem Microsoft Windows XP veröffentlicht. Nach Angaben des US-Softwarekonzerns Microsoft sind bisher über 10.000 Hacker-Angriffe auf die Sicherheitslücke des Windows Help Center erfolgt. Im Vorfeld seien nur Experimente mit dem Exploit durchgeführt worden und es sei keine Schadsoftware auf Rechnern installiert worden.

Der erste öffentliche Exploit war dann in den Morgenstunden des 15.06.2010 im Netz aufgetaucht. Zwar ist der Exploit zu Anfang im kleinen Umfang ausgenutzt worden aber dann seit der letzten Woche wurden Hacker-Angriffe darauf festgestellt. Am 21.07.2010 wurde ein starker Anstieg der Angriffe verzeichnet. Die stärksten Angriffe fanden am 26.06.2010 und 27.06.2010 statt aber seit zwei Tagen geht die Angriffszahl zurück. Jedoch legt die Zahl der attackierten Computer weiter zu und ist eine wenig erfreuliche Nachricht für die Anwender.

Der Anwender muss eine Webseite mit gefährlichen Code besuchen worauf dann der PC oder das Notebook mit Viren, Würmern oder Trojanern infiziert wird. Die Webseiten sind vorwiegend in Russland, Deutschland, den USA, Portugal und Brasilien gehostet. Das Sicherheitsleck im Windows Help Center des Betriebssystems MS Windows XP bietet Angreifern die Möglichkeit einen Rechner zu erobern und dabei ist es egal mit welchen Browser der User unterwegs ist. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt Microsoft das Windows Help Center abzuschalten.

Die gefährliche Sicherheitslücke könnte allerdings am 13.07.2010 zum monatlichen Patchday durch einen Patch geschlossen werden. Wer seinen Rechner vor Trojanern, Viren, Würmern oder Rootkits schützen möchte, der sollte beim Surfen nicht nur vorsichtig sein sondern auch eine aktuelle Virenschutzsoftware mit Firewall installieren. Zur eigenen Sicherheit sollte das Windows Help Center deaktiviert und nur mit einem sicheren Browser wie den Mozilla Firefox oder Opera durch das World Wide Web gesurft werden.


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