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Android Nutzer im Visier der Cyberwelt
Veröffentlicht am Freitag, 07.Februar 2014 von Redaktion


Nutzer internetfähiger Mobilgeräte geraten seit geraumer Zeit zunehmend in das Visier von Betrügern. Laut aktuellen Berichten gibt es aktuell bereits über 220.000 mobile Schadprogramme, von welchen über 34 Prozent seit November 2013 registriert wurden. Bislang haben die Angreifer vorwiegend Android-Nutzer im Visier. Berichten zufolge hat der Virenschutzexperte Kaspersky Lab bis Ende Januar 2014 unglaubliche 10 Millionen schädliche Android-Apps registriert.



Seit einiger Zeit wird bereits mit Besorgnis beobachtet, dass internetfähige Mobilgeräte zunehmend in das Visier von Betrügern geraten. Offenbar sind Android-Nutzer aktuell das Lieblingsziel der Cyberwelt. Berichten zufolge hat der russische Virenschutzexperte Kaspersky Lab bis Ende Januar 2014 unglaubliche 10 Millionen schädliche Android-Apps registriert.

Insgesamt sollen sich bereits über 220.000 einzigartige mobile Schadprogramme im Umlauf befinden, von welchen über 34 Prozent seit November 2013 registriert wurden. Bis Ende Januar 2014 wurden bei Google Play 1.103.104 Apps zum Download angeboten. Weit mehr Apps werden in inoffiziellen App-Stores angeboten. Allerdings ist allgemein bekannt, dass Cyberkriminelle Apps zur Schadcode-Verbreitung nutzen. Daher sollte allen Nutzern bewusst sein, dass Apps aus Drittanbieter-Stores gefährliche Schadsoftware im Gepäck haben können.

Der Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab, Christian Funk legt dar: "Mobile Malware beschäftigt IT-Sicherheitsexperten und Anwender zunehmend. Da die Nutzer heutzutage vermehrt Internetdienste wie Soziale Netzwerke, Online-Shopping, Browsing, App-Einkäufe und in der Zwischenzeit auch Online-Banking via Smartphone und Tablet nutzen, rückt diese Zielgruppe zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen.“ Weiter führt der Experte aus: "Über 60 Prozent aller schädlichen Apps verfügen sogar über eine Botnetz-Funktionalität, um zeitnah auf neue Anforderungen reagieren und neue Funktionen für die Schadsoftware hinzufügen zu können."

Ein Großteil der Schadprogramme, wie beispielsweise die mobile Version des aus Russland stammenden Trojaner Carberp, sollen die Finanzdaten der potentiellen Opfer ausspionieren, um diese an die Betrüger zu leiten. Carberp ist die mobile Version eines Windows Trojaners, welcher Online-Banking-Zugangsdaten ausspioniert. Offenbar werden aktuell die meisten gefährlichen Android-Apps in Russland programmiert.
Um eine Infizierung zu vermeiden, hat Kaspersky Lab hat folgende Tipps für Smartphone- und Tablet-Nutzer zusammengestellt:

- Den Entwickler-Modus nur bei Bedarf kurzzeitig auf dem Gerät aktivieren
- Die Funktion "Installation von Apps von anderen Quellen als Play Store erlauben" nur in Ausnahmesituationen aktivieren
- Nur Apps aus offiziellen Quellen installieren
- Bei der Installation einer neuen App sorgfältig die angefragten Rechte prüfen
- Mobilen Virenschutz wie Kaspersky Internet Security for Android nutzen
- Wie auf dem PC das Betriebssystem, soweit möglich, sowie alle genutzten Apps immer auf dem aktuellen Stand halten.


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