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Computerviren werden 25 Jahre alt
Veröffentlicht am Dienstag, 26.April 2011 von Redaktion


Im Jahr 1986 tauchte der weltweit erste Computervirus auf und zwar mit dem Namen Brain. Entwickelt wurde er von zwei Brüdern aus Pakistan programmiert und weltweit verbreitet. Der Virus war harmlos, da er weder Userdaten stehlte noch den Rechner beschädigte. Der systeminterne Name der Diskette wurde einfach in "(c) Brain" umbenannt und im Programmcode hatten die Programmierer ihre Kontaktdaten versteckt. Vor den Virus Brain gab es allerdings schon Schadprogramme aber diese waren eher in geschlossenen Netzwerken von Forschungseinrichtungen, Behörden und Militär unterwegs.



Eine Bedrohung waren die Schadprogramme für den normalen User nicht. Die Experten reagierten auf den ersten Computervirus der Welt aber alarmierend. In den folgenden Jahren tauchten verstärkt Viren auf, die sich vorwiegend über Disketten verbreiteten, weil das Internet in den 1990er-Jahren noch nicht überall zur Verfügung stand. Im Jahr 2000 sorgte der Computervirus "ILOVEYOU" für Aufsehen, denn er lockte mit besagter Betreffzeile in seiner Mail und enthielt einen Dateianhang.

Nachdem der Dateianhang geöffnet wurde, infizierte der Virus den Rechner und sorgte bei 10 Prozent aller Computer für eine Überlastung. Der finanzielle Schaden belief sich auf 5,5 Milliarden US-Dollar. In der heutigen Zeit setzen die Virenautoren, Cyberkriminellen und Spammer gezielt Schadprogramme ein. Die Schadprogramme werden dazu genutzt sensible persönliche Daten zu stehlen oder bestimmte Server außer Gefecht zu setzen.

Die Spam-Mails und das Phishing zählen heute zu den Haupteinnahmequellen und Tätigkeitsfeldern der Cyberkriminellen. Die Onlinekriminellen sind in Banden organisiert und haben eine milliardenschwere Schattenwirtschaft aufgebaut. Der einzelne User kann sich nur schützen indem er mit Virenschutzsoftware, Firewall und Vorsicht im Internet unterwegs ist.


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