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Der umstrittene YapBrowser wird reaktiviert
Veröffentlicht am Dienstag, 11.Oktober 2011 von Redaktion


Nachdem der YapBrowser einige Zeit nicht mehr angeboten wurde, feiert dieser nun offenbar sein Comeback. Bevor der Browser aus dem Internet eliminiert wurde, wurde dieser von der umstrittenen Spionage-Softwarefirma Zango gefördert. Die Wiedergeburt des umstrittenen YapBrowser wird von Sicherheitsexperten mit Sorge gesehen.



Der YapBrowser, welcher auch als YapSearch oder YapCash bekannt ist wurde vor einiger Zeit aus dem Internet entfernt. Sicherheitsfachleute sehen nun mit Sorge, dass dem Browser nun offenbar seine Wiedergeburt gelingt. Der YapBrowser fiel in der Vergangenheit durch mancherlei negative Aktivitäten auf.

Er war unter anderen dafür bekannt Spyware auf Computer zu installieren. Berichten Zufolge konnten interessierte User sich eine so genannte "Yap-Erwachsenenversion“ herunterladen. Diese Version war offenbar von einer nicht näher genannten Seite in Russland herunterladbar. Unter anderen hat sich dort auch Werbung für kinderpornografische befunden.

Laut Entwickler bietet der Browser 100 prozentige Sicherheit und der Nutzer des Browsers brauche sich angeblich keine Sorgen machen. Berichten Zufolge haben IT-Sicherheitsexperten diese Behauptung bereits 2006 widerlegt. Der Browser ist keine typische Schadsoftware, welche beispielsweise Viren auf den Computer einschleust.

Allerdings darf nicht übersehen werden, dass er diverse Verhaltensweisen von Spionagesoftware aufweist. Nachdem die umstrittene Spionage-Softwarefirma Zango, welche den Browser gefördert hat, bereits 2009 von der U.S. Federal Trade Commission / FTC zu einer Geldstrafe von 3 Millionen US-Dollar (rund 2.230.000 Euro) verurteilt wurde, wurde der Browser aus dem Internet eliminiert.

Mit Hilfe einer bisher noch unbekannten Firma aus Großbritannien gelingt dem YapBrowser nun offenbar ein Comeback. Der Browser soll allerdings nichts von seiner einstigen Gefährlichkeit verloren haben. Die Aussage der Entwickler, dass der Browser sicher sei und die Nutzer sich keine Sorge machen brauchen wird sicher von einem Großteil der User in Frage gestellt.


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