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Hintermaenner des millionenfachen Datenfunds werden in Osteuropa vermutet
Veröffentlicht am Dienstag, 28.Januar 2014 von Redaktion


Der vor wenigen Tagen durch das BSI publizierte millionenfache Datendiebstahl hat bei vielen Internet-Nutzern für Verunsicherung gesorgt. Laut aktuellen Berichten sind die Ermittler auf die 16 Millionen Datensätze eher zufällig gestoßen. Die Datensätze sollen meist aus e-Mail-Adresse plus dem dazugehörigen Passwort bestehen. Offenbar führt die Spur der Datendiebe nach Osteuropa.



Am Dienstag den 21. Januar 2014 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik / BSI publiziert, dass Ermittler rund 16 Millionen ausspionierte Datensätze entdeckt haben, welche größtenteils aus e-Mail-Adresse plus dem dazugehörigen Passwort bestehen.

Laut aktuellen Berichten sind die Ermittler im Zuge eines Ermittlungsverfahrens gegen die Hintermänner, des sogenannten BKA Trojaners eher zufällig auf die umfangreiche Datenbank gestoßen. Bei dem sogenannten BKA-Trojaner handelt es sich um Erpressungs-Software, welche seit einigen Jahren in immer neuen Versionen im Internet kursiert, um nach Opfern zu suchen.

Die Schadsoftware suggeriert ihren ahnungslosen Opfern, dass deren Computer wegen illegaler Aktivitäten blockiert sei. Nach Zahlung einer bestimmten Summe würde der Rechner jedoch wieder freigeschaltet werden. Jedem User sollte bewusst sein, dass Behörden niemals so agieren. Offenbar führt die Spur der Datendiebe nach Osteuropa und somit sind die Zugriffsmöglichkeiten deutscher Behörden sehr gering einzustufen.

Berichten zufolge sollen die entwendeten Daten sich auf einem Server im Ausland befinden. Das BSI soll bereits seit Dezember 2013 von dem Datenfund gewusst haben. Publiziert wurde der Datenfund jedoch erst am 21. Januar 2014 und zeitgleich eine Webseite eingerichtet, auf welcher besorgte User testen können ob die eigenen Daten auf einer der gefundenen Listen auftauchen. Bisher soll es noch keine Hinweise darauf geben, dass die Daten bereits von der Cyberwelt genutzt / missbraucht wurden.


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