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In Deutschland steigt die Computer Infektionsrate von Conficker erneut
Veröffentlicht am Freitag, 27.April 2012 von Redaktion


Laut einem aktuellen Microsoft Security Intelligence Report wird unter anderen in Deutschland ein deutlicher Anstieg neuer Infektionszahlen durch die Schädlinge der SpyEye-Familie registriert. Doch auch der seit langem bekannte Conficker-Wurm, um den es in jüngster Vergangenheit recht ruhig geworden ist, soll global nach wie vor in Unternehmen sehr aktiv sein.



Microsoft hat die Erkenntnisse aus den Daten seiner Sicherheitsprogramme aus der zweiten Jahreshälfte 2011 veröffentlicht. Demnach wurden in den USA die meisten infizierten Computer registriert. Auf den Rängen 2 bis 5 folgen Brasilien, Russland, Frankreich und Deutschland. In Deutschland wurde eine Zunahme der Infektionen von 30,4 Prozent registriert.

Dicht gefolgt von Russland. Hier wurde eine Infektionszunahme von 28,5 Prozent festgestellt. Der digitale Schädling Win32/EyeStye, welcher auch als SpyEye bekannt ist, soll für die deutliche Infektionszunahme verantwortlich sein. SpyEye ist dafür bekannt, dass der Trojaner unter anderen Online-Banking-Daten ausspioniert. Im Oktober 2011 wurde der Trojaner von dem US-Softwarekonzern die Abschussliste des MRT / Tool zum Entfernen bösartiger Software gesetzt.

Innerhalb der ersten 10 Tage wurden über 50 Prozent der globalen SpyEye-Infektionen in Deutschland lokalisiert. Obwohl es in den vergangenen Monaten recht ruhig um den seit Ende 2008 bekannten Conficker-Wurm geworden ist, ist dieser offenbar immer noch sehr aktiv. Laut Microsoft hat Conficker nach wie vor die Spitzenposition der digitalen Schädlings inne, welche weltweit in Unternehmen und Organisationen ihr Unwesen treiben.

Der Schädling wird unter anderen via USB-Stick über eine Sicherheitslücke in Windows XP verbreitet, für welche der Redmonder Softwarehersteller bereits im Oktober 2008 ein Sicherheits-Update veröffentlicht hat. Für 60 Prozent der 2011 global entdeckten Infektionen sollen zu leicht zu erratene Passwörter für die Netzfreigabe verantwortlich sein.

Der Schädling soll eine Liste der gebräuchlichsten Passwörter durchprobieren. Obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird wie wichtig ein möglichst schwer zu erratenes Passwort ist, kommen nach wie vor simple und somit leicht zu knackende Passwörter zum Einsatz. Ein Passwort sollte nicht zu kurz sein und sich aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen.


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