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Neuer Facebook Trojaner hat Zugangsdaten im Visier
Veröffentlicht am Montag, 02.September 2013 von Redaktion


Seit einigen Tagen treibt offenbar ein Trojaner sein Unwesen auf Facebook und Twitter. Innerhalb kürzester Zeit soll der digitale Schädling über 800.000 Benutzernamen plus Passwörter von Mitgliedern der beliebten Plattform ausspioniert haben. Offenbar sind besonders Nutzer der Browser Chrome und Firefox gefährdet in das Visier des Trojaners zu gelangen.



Mit zunehmender weltweiter Beliebtheit und steigenden Mitgliederzahlen wurden soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook und Twitter in den vergangenen Jahren auch für die Cyberwelt immer interessanter. Aktuell wird vor einem Trojaner gewarnt, welcher es auf Benutzername plus Passwort von Mitgliedern der beliebten Plattform abgesehen hat.

Innerhalb kürzester Zeit sollen die Hintermänner der Schadsoftware über 800.000 Nutzer-Login-Daten ausspioniert haben. Berichten zufolge soll der digitale Schädling rund 40.000 Angriffen pro Stunde starten. Offenbar sind Nutzer von Googles-Browser Chrome und Mozillas Firefox besonders gefährdet in das Visier des Trojaners zu gelangen. Nutzer der Browser Internet Explorer / IE und Safari sind offenbar nicht gefährdet.

Um möglichst viele Internet-Nutzer in ihre Falle zu locken sollen die Betrüger unter anderen per e-Mail einen Link verbreiten mit welchen die potentiellen Opfer zu einem Video gelockt werden sollen, auf welchen der e-Mail-Empfänger vorgeblich von einem Freund markiert worden sei.

Ebenso sollen die Hacker im Namen des Nutzers ein Video auf dessen Pinnwand positionieren in welchem dessen Freunde vorgeblich erwähnt werden. Angeblich soll jedoch ein Plugin erforderlich sein um das Video anzusehen. Es muss wohl nicht besonders erwähnt werden, dass User sich mit dem Plugin den digitalen Schädling auf ihr System laden, welcher erneut Nutzerdaten ausspioniert und das Video auch den Freunden des Opfers empfiehlt.

Auch hier setzen die Hintermänner der Schadsoftware einmal mehr auf das blinde Vertrauen von Internet-Nutzern auf Nachrichten und Empfehlungen von Freunden. Darüber hinaus soll der digitale Schädling in der Lage sein die Browser-Einstellungen zu blockieren. Hat der Trojaner sein Ziel erreicht und einen Computer infiziert, so sollen die Webseiten großer und bekannter Antivirensoftware-Hersteller nicht mehr aufrufbar sein. Ist dieses der Fall, so bleibt als Lösung eine aktuelle Antivirensoftware beispielsweise über einen alternativen Browser zu laden um den Computer zu überprüfen.


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