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Neuer Scareware Typ entdeckt
Veröffentlicht am Mittwoch, 14.März 2012 von Redaktion


Wenn es darum geht an das Geld von Internet-Nutzern zu gelangen stellen Cyberkriminelle ihr Kreativität immer wieder unter Beweis. Scareware ist ein altbekanntes Phänomen im Internet. Da vorgebliche Antivirenprogramme vermutlich keinen Ansatz mehr finden versuchen Betrügen nun offenbar angeblichen Reparaturprogrammen in Umlauf zu bringen, welche vermeintliche Festplattenprobleme beheben sollen.



Seit Jahren warnen Sicherheitsexperten vor sogenannter Scareware. Internet-Kriminelle versuchen mit immer neuen Versionen angeblicher Sicherheitssoftware Internet-Nutzer zu verunsichern indem sie ihnen zum Beispiel suggerieren auf ihrem Rechner sei ein bösartiger Virus entdeckt worden und nun sei es nötig diese oder jene vermeintliche Sicherheits-Software zu kaufen.

Offenbar finden vorgebliche Antivirenprogramme keinen Ansatz mehr und die Cyberwelt beweist erneut ihre Kreativität wenn es darum geht mit angeblichen Reparaturprogrammen viel Geld zu verdienen. Wurde bisher immer wieder vor vorgeblichen Antivirenprogrammen gewarnt, so muss nun offenbar vor angeblichen Reparaturprogrammen gewarnt werden welche vermeintliche Festplattenprobleme beheben sollen.

Wie von der Scareware bereits bekannt sind auch die Festplattenprobleme lediglich vorgetäuscht, um den Internet-Nutzer zu verunsichern. Der Schädling ist in der Lage Dateien und Ordner vor den Augen des Users zu verstecken. So wird dem Internet-Nutzer suggeriert die Festplatte seines Computer sei defekt. Allerdings sind die Dateien lediglich als versteckt markiert und der Internet Explorer von Windows kann diese in der Regel lediglich nicht anzeigen.

Der Wurm Win32.Brontok.AP@mm verbreitet sich unter anderen via infizierter USB-Sticks und installiert die Scareware namens Trojan.HiddenFilesFraud.A. Dem potentiellen Opfer wird ein symbolischer Plan der Festplatte seines PCs angezeigt auf welchem die vermeintlich schadhaften Bereiche präsentiert werden. Darüber hinaus ist die Schadsoftware in der Lage dem User zusätzliche Fehlermeldungen zu offerieren.

Praktischer Weise wird dem User eine angebliches Reparaturprogramms angeboten, welches 80 US-Dollar kosten soll. Zwar ist das Programm in der Lage das Anzeigen der Fehlermeldungen zu beenden, allerdings gelangen die Betrüger so auch an die Daten der Kreditkarten ihrer Opfer.

Jedem Internet-Nutzer sollte jedoch bewusst sein, dass etablierte Sicherheitssoftware-Hersteller nicht mit derartigen Methoden für ihre Produkte werben. Beim Erwerb von Sicherheits-Produkten sollte möglichst immer auf bereits bekannte Namen vertraut werden.


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